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Keine Angst vor der Angst

VI. Semester

Aufgabe I. ″Wissenschaftler forschen und machen dabei auch für die Menschheit gefährliche Entdeckungen. Wie sie genutzt werden, darüber entscheidet die Gesellschaft. Welche Kriterien sollten für die weitere Beschäftigung mit diesen Erfindungen gelten und wer könnte in der Lage sein, diese Grenzen zu formulieren bzw. auf deren Einhaltung zu achten?″. Begründen Sie ihre Meinung.

Aufgabe II. wenn oder falls? Setzen Sie, wenn möglich, falls ein.

Übung 1. Ein Krankenhausaufenthalt

1. Kranke werden immer dann an Fachärzte überwiesen, der Hausarzt es für notwendig hält.

2. Fachärzte überweisen Patienten nur dann ins Krankenhaus, diese ihre Zustimmung geben.

3. Manche Patienten stimmen erst zu, der Arzt wirklich keine andere Möglichkeit sieht.

4. Sie sehen ein, dass sie am besten überwacht und betreut werden können, sie im Krankenhaus liegen.

5. Gestern wurde Frau Dietz ins Krankenhaus eingeliefert, die verabreichten Medikamente anschlagen, dürften die Schmerzen bald nachlassen.

6. das Fieber in den nächsten Tagen zurückgeht, darf sie aufstehen.

7. Jedesmal, der Arzt zur Visite kommt, fragt sie ihn nah ihrer Entlassung.

8. Er will sie aber erst dann entlassen, kein Rückfall mehr zu erwarten ist.

9. Immer Komplikationen auftreten, wird ein weiterer Arzt hinzugezogen.

10. Das wird man auch tun, dieser Fall bei ihr eintritt.

11. etwas schief geht, haften beide Ärzte.

12. Frau Dietz nicht so schnell entlassen wird, wird ihr Mann Urlaub nehmen.

13. Die Kinder sollen, sie von der Schule heimkommen. Keine leere Wohnung vorfinden.

14. Frau Dietz weiß aus Erfahrung, dass die Kinder gut versorgt sind, sie von ihrem Mann betreut werden.

15. Und sie doch überraschend schnell entlassen wird, erübrigen sich diese Pläne.

Übung 2. Wie oder als?

Wie gut ist unser Geruchssinn? Ergebnisse eines Geruchstests

1. Nur wenige Menschen haben einen so guten Geruchssinn, sie vermuten.

2. Gerüche lassen uns weniger gleichgültig, wir annehmen.

3. Im Gegenteil: Sie beeinflussen uns mehr, wir denken.

4. Ein gut funktionierender Geruchssinn ist für unser Wohlbefinden wichtiger, wir generell meinen.

5. Gerüche lassen sich schlecht beschreiben, man denkt. (Probieren Sie es mal aus und versuchen Sie den Duft des Waldes nach Regen zu beschreiben!)

6. Manche Menschen haben keine so gute Nase, sie glauben.

7. Manche Gerüche dagegen nimmt unsere Nase besser wahr, wir wünschen.

8. Wir schätzen unseren Geruchssinn oft anders ein, er in Wirklichkeit ist.

9. Den Geruch von Bananen können ältere Menschen nicht so gut wahrnehmen, sie glauben.

10. Dagegen können sie den Duft von Rosen besser wahrnehmen, sie vermuten.

 

Übung 3. Bilden Sie Sätze mit Konjunktionen bzw. Adverbien.



Keine Angst vor der Angst

Muster: Jeder Mensch verspürt Angst, wenn er sich in Gefahr befindet.

Jeder Mensch verspürt beiGefahr Angst. Angst entsteht durch das Gefühl einer bestimmten Situation nicht gewachsen zu sein. Manche Menschen leiden allerdings auch ohne großes Risiko unter Angstgefühlen. Angst ist jedoch als Alarmsignal für den Menschen unentbehrlich. Mit dem Anstieg der Angst nehmen Wachheit und Sorgfalt zu. Diese brauchen wir zur Abwehr einer realen Gefahr. Manche Gefahren könnten wir ohne die Mobilisierung aller unserer Kräfte nicht abwenden. Durch Konzentration auf die Gefahr können wir uns in gefährlichen Situationen richtig verhalten, z.B. fliehen oder kämpfen. Auch bei der Lösung von Aufgaben z.B. in Prüfungen spielt Angst eine Rolle. Bei leichten und übersichtlichen Aufgaben wird die Leistung durch Angst gesteigert, während sie bei schwierigen Aufgaben durch zu große Angst beeinträchtigt wird.

Die Ursachen von Angst haben sich im Laufe der Zeiten verändert. Infolge der Erklärbarkeit vieler Naturphänomene hat der Mensch die Angst z.B. vor Donner und Blitz weitgehend verloren. Andererseits leidet der moderne Mensch angesichts der unübersehbaren Folgen von Wissenschaft und Technik unter anderen, bisher unbekannten Ängsten. Seit der Möglichkeit von Atomspaltung und Genmanipulation z.B. ist der technologische Fortschritt selbst eine Ursache von Angst. Ängste entstehen aber auch bei Zweifeln am Sinn menschlichen Lebens. Jeder Mensch muss gegen zu große Ängste angehen, denn niemand kann ohne eine wenigstens teilweise Überwindung seiner Ängste leben.

 

Übung 4. Bilden Sie irreale Konditionalsätze der Gegenwart.

Beispiel: die Länder kompromissbereiter sein/ es weniger Kriege geben

Wenn die Länder kompromissbereiter wären, gäbe es weniger Kriege.

Stell dir vor, es wär΄ Krieg und keiner ginge hin!

1. kein Land Kriege führen wollen /nicht aufzurüsten brauchen (Passiv)

2. kein einziger Soldat bereit sein zu kämpfen / keine Kriege austragen können (Passiv)

3. den Waffenhandel generell verbieten (Zustandspassiv) / Waffen nicht so leicht verkaufen können (Passiv)

4. die Nationen nicht so reichlich mit Waffen ausstatten (Zustandspassiv) / sie vielleicht eher verhandeln

5. die Menschen vernünftiger sein / Konflikte friedlich regeln können (Passiv)

6. es keine allgemeine Wehrpflicht geben / niemand zum Militärdienst zwingen können (Passiv)

7. nicht ständig aufrüsten (Passiv) / mehr Geld für sinnvollere Projekte zur Verfügung stehen

8. die internationalen Abkommen über bewaffnete Konflikte einhalten (Passiv) / Kriege vielleicht weniger grausam verlaufen.

 

Übung 5. Was bedeutet der Konjunktiv? Sagen Sie es im Indikativ.


Date: 2016-01-03; view: 694


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Aufgabe 2.1. Geben Sie Synonyme zu den folgenden Wörtern. | Die dunkle Seite des Mittelalters
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