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Alkohol am Arbeitsplatz

10 bis 30% aller Arbeitsunfälle ereignen sich unter Alkoholeinfluss.

Die Fehlzeiten alkoholkranker Mitarbeiter/ -innen liegen etwa 16mal höher als bei anderen Arbeitnehmer/ -innen.

Alkoholkranke Mitarbeiter/ -innen erledigen nur etwa drei Viertel ihrer eigentlichen Arbeitsleistung.

Die Alkoholbedingten Kosten pro 1000 Beschäftigten werden auf 150.000 bis 180.000 Euro geschätzt.

Alkoholabbau im Körper

Pro Stunde werden etwa 0,15‰ oder 7,5 g abgebaut. Bei längerem hohem Alkoholkonsum produziert der Körper Enzyme, die den Abbau bei hoher Konzentration beschleunigen. Im Höchstfall kann der Körper etwa die Alkoholmenge, die ihm mit einem Liter Schnaps pro Tag zugeführt wird, wieder abbauen. Wer behauptet, mehr zu verkraften, lügt ganz einfach. Bei geschwächter Leber ist der Abbau verzögert. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung beschleunigen Fieber, Schlaf, Bewegung oder Kaffe den Alkoholabbau nicht.

Auch wenn über die Trinkmenge nicht direkt die Diagnose "Alkoholismus" gestellt werden kann, so erhellt sie doch inwieweit sich der Konsument gefährdet:

Ein gesunder erwachsener Mann muss davon ausgehen, dass er über einen Zeitraum von mehreren Jahren nicht mehr als ca. 60 g reinen Alkohols am Tag zu sich nehmen darf, ohne sich körperlich zu schädigen. das entspricht etwa 1,5 l Bier, 0,7 l Wein oder 0,2 l Schnaps.

Frauen bekommen bei über 20 g pro Tag (also 0,5 l Bier, 0,2 l Wein oder 0,06 l Schnaps) mit Sicherheit Gesundheitsprobleme. Bei Jugendlichen und Kindern liegt die Grenze noch darunter.

60 g pro Tag für Männer und 20 g pro Tag für Frauen! Das sind die äußersten Grenzen der optimistischsten Statistik, an denen mit Sicherheit die gesundheitliche Schädigung beginnt! Diese Mengen werden von Alkoholkranken jedoch oft falsch interpretiert. Die Zahlen sagen nicht aus, dass Alkoholkonsum unterhalb dieser Grenze ungefährlich ist. Je nach Konstitution kann auch schon ein geringerer Konsum die Gesundheit gefährden. Auch besagen die Zahlen nicht, dass niedrigerer Konsum beweist, dass jemand kein Alkoholproblem hat. Und sie sagen auch nichts über die psychische und sozialen Folgen des Trinkverhaltens aus. Warum Frauen nur 33% der Menge vertragen, die Männer trinken können, ist mehrfach untersucht worden. Diese Unterschiedlichkeit wird auf anderer Leber-Enzyme, Abbauraten und hormonelle Unterschiede zurückgeführt. Der genaue Mechanismus ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Wie wirkt sich Alkohol auf ungeborene Kinder aus?

Über den Mutterkuchen dringt Alkohol ungefiltert in das Gewebe des Embryos und greift die sich eben erst ausbildenden Nerven und Organe direkt an. Schwere körperliche und geistige Behinderungen wie Minderwuchs, Herzfehler oder Entwicklungsstörungen des Gehirns können die Folge sein.

Jährlich werden in Deutschland ca. 2200 Alkoholgeschädigte Kinder geboren.



Typische Sprüche von Alkoholkranken

"Ich bin kein Alkoholiker. Ich kann auch mal wochenlang kein Bier trinken."

"Ich hab doch keine Probleme mit Alkohol! Ich trink immer nur ein, zwei Kognak. Richtig betrunken war ich noch nie!"

"Ab und zu gibt sich doch jeder mal die Kante! Und bei uns trinkt jeder! Deshalb bin ich noch lange nicht süchtig."

"Ich hab so viele Probleme und Stress am Hals, da brauche ich eben einen Ausgleich."

Redensarten die verwirren:

"Alkohol wärm auf"

Aber nur scheinbar. Die Gefäße erweitern sich, was zu Wärmeempfindung führt. Gleichzeitig wird verstärkt Wärme abgegeben.

"Alkohol bringt den Kreislauf in Schwung"

Irrtum. Alkohol putscht nur kurzfristig auf. Nach kurzer .Zeit folgt bleierne Müdigkeit.

"Alkohol beugt Erkältung vor und desinfiziert"

Falsch. Desinfizierende Wirkung hat Alkohol nur in extrem hohen Konzentrationen, die im menschlichen Organismus nicht erreicht werden.

"Alkohol ist ein gutes Schlafmittel und beruhigt die Nerven"

Vorsicht. Alkohol ist ein Narkosegift, das zu Lähmungen von Gehirn und Nerven führt. Die vermeintliche Beruhigung ist eigentlich eine Betäubung.

 

 

Themenkomplex 3:

Thema „Drogen und AIDS“

1. Mündlicher Ausdruck

Phonetische Übungen zum Text „Jeder ist von Rauschgift bedroht“.

1. Lesen Sie folgende Wörter. Beachten Sie besonders den Klang und die Aussprache des nichtlabialisierten Vokals der vorderen Reihe [e:]:

· besteht

· sehen

· werden

· das Fehlen

· die Umkehr

· der Lebensunterhalt

· neben

· entsteht

· erster

2. Lesen Sie. Beachten Sie dabei den Hauptakzent in den folgenden Zusammensetzungen:

heutzutage der Freundeskreis

das Rauschgift die Immunschwäche

der Rauschgiftmißbrauch der Drogenabhängige

besorgniserregend der Heroinverbraucher

die Drogenkarriere die AIDS-Hauptrisikogruppen

die Konfliktsituationen das Fixermilieu

der Gruppendruck der Blutrest

zahlreich die Infektionsquelle

der Rauschgiftkonsum die Sexualkontakte

die Hauptgruppen der Lebensunterhalt

die Rauschgiftsucht die Handtasche

die Badewanne die Fixerutensilien

die Konsumbereitschaft die Heroindosis

 

3. Lesen Sie die folgenden Sätze mit gleichartigen Satzgliedern.

· Zu diesen Motiven gehören: Neugier, Gruppendruck, Langeweile, Isolation.

· Drogenabhängige, insbesondere Heroinverbraucher, zählen zu den AIDS-Hauptrisikogruppen.

· In jedem Land, in jeder Stadt sterben Jahr für Jahr viele junge Menschen am Konsum von Rauschgiften.

· Hinter nackten Statistikzahlen stehen aber Namen, Menschen, Schicksale.

· In der Handtasche fand man eine Spritze und ein Briefchen Heroin.

· Ein erster Schritt ist die Aufklärung für Drogenkonsumenten, für gefährderte Jugendliche, für Eltern und Erzieher.

4. Bestimmen Sie die selbständigen Syntagmen in folgenden Satzgefügen. Lesen Sie diese Satzgefüge. Beachten Sie Intonation (Das erste Syntagma und der Zwischensatz haben die progrediente Intonation, das letzte – die terminale).

· Die Forschung nennt inzwischen zahlreiche Gründe, die zum Rauschgiftkonsum führen können.

· Die Tatsache, dass die Tochter, der Sohn Rauschgift nimmt, wird oft von der Familie zuletzt erkannt – wenn es zu spät ist.

· Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Fixermilieu immer wieder die gleiche Spritze verwendet wird.

· Wer entsprechende Kontakte ins Drogenmilieu hat oder aufnimmt, sollte sich der AIDS-Risiken bewusst sein.

· Aber wirksamer wäre es, zu verhindern, dass Rauschgiftsucht entsteht.

Lesen Sie den Text genau durch und erfüllen Sie die nach dem Text angegebenen Aufgaben.


Date: 2016-01-03; view: 518


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