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Causal clause (Englisch)

KAUSALE KONNEKTOREN

 

weil –da- denn

KAUSALSATZ

Definition

 

Nebensatz (Adverbialsatz), der durch eine kausale Konjunktion eingeleitet wird und der einen Grund, eine Ursache für die im übergeordneten Satz genannt Aussage angibt. Zum Beispiel: "Die Kinder spielen im Haus (= übergeordneter Satz), weil es regnet (= Begründungssatz)."

Wenn der Nebensatz zuerst steht, ist da stilistische besser als weil.

Interpunktion: vor bzw. nach Nebensätzen steht ein Komma.

Der Nebensatz mit weil kann als Antwort ohne Hauptsatz stehen: Warum bist du nicht gekommen?- Weil ich krank war.

 

 

KAUSALSÄTZE

Nebensätze und Hauptsätze des Grundes/der Ursache Fragen: Warum? Weshalb? Aus welchem Grund?
Konjunktionen weil; da; zumal (= vor allem/besonders deshalb, weil) denn
Adverbien     Grund: nämlich (hinter dem Verb); eben (= resignativ) (hinter dem Verb) Folge: deshalb; deswegen; daher; darum; aus diesem Grund
Präpositionen wegen G/(D); auf Grund/aufgrund G / auf Grund/aufgrund von D; aus D; vor D; angesichts G / angesichts von D; dank G/D; kraft G; mangels G (= weil... nicht (genügend)); infolge G / infolge von D

 


Die Konjunktion weil wird bei wichtigen Grün­den (1a), die Konjunktion da bei unwichtigeren und allgemein bekannten Gründen gebraucht (1b).

(la) Die Trinkwasserqualität hat große Be­deutung für den Menschen, weil Wasser lebensnotwendig ist.(Ib) Da es in Deutschland häufig regnet, herrscht selten Wassermangel.

 

Der Nebensatz mit der Konjunktion zumal fügt einem genannten bzw. nicht genannten ersten Grund einen weiteren, meist besonders wichti­gen, verstärkenden Grund hinzu (1c). (Ic) Flüsse und Meere sind (wegen ihres Fischreichtums) für die Menschen sehr wichtig, zumal sie auch als Handelswe­ge benutzt werden.

 

Beachten Sie die Position der Kausalkonnektoren in den Satzstrukturen!

Die Trinkwasserqualität hat große Be­deutung für den Menschen, denn Was­ser ist lebensnotwendig (Position 0).

Wasser hat große Bedeutung für den Menschen; es ist nämlich lebensnot­wendig (Position 3).

 

Die Präposition angesichts hat einen optischen Bezug (angesichts des verschmutzten Wassers; angesichts der überschwemmten Felder).

(3) Die Wasserqualität hat angesichts der wachsenden Umweltverschmutzung eine große Bedeutung für den Men­schen.

 

Die Präposition dank kann nur mit etwas Positi­vem verbunden werden (dank des sparsamen Umgangs mit Wasser, *dank der Verschwendung von Wasser).

Die Präposition kraft (= durch Kraft von) steht nur bei Abstrakta und bedeutet Fähigkeit, Kom­petenz, Macht (kraftseines Amtes; kraft seines umfassenden Wissens).

Die Präposition wegen wird in gehobener Spra­che häufig nachgestellt (der schweren Regenfälle wegen).



 

Nach der Präposition dank kann im Singular der Genitiv oder Dativ stehen (dankihrem/ihres Um­weltbewußtsein/s), im Plural steht meistens der Genitiv (dank der vorgelegten Beweise). Nach den Präpositionen wegen und mangels entfällt bei Substantiven ohne Artikel und ohne adjektivisches Attribut im Singular meist die

Genitivendung -(e)s (wegen Wassermangel); im Plural steht der Dativ (mangels Wasser­vorräten). Der Dativ wird auch gebraucht, wenn zwei Substantive den Genitiv auf -(e)s bilden (wegen dem geringen Wasserverbrauch des Dorfes).

Die Präpositionenaus undvor (1) Die Mutter wird ganz bleich vor Schreck. (2) Sie schlägt ihr Kind aus Überzeugung nicht. Die Präpositionen aus und vor stehen vor Sub­stantiven, die Gefühle, Eigenschaften oder Einstellungen ausdrücken und bestimmte Reak­tionen auslösen, vor steht bei unbewußten, unbeabsichtigten Körperreaktionen; aus steht bei bewussten, geplanten Handlungen. In Präpositionalangaben mit aus und vorsteht meist kein Artikel.

 

 

causal clause (Englisch)

Den deutschen Konnektoren weil und da entspricht im Englischen die Konjunktion because:

He is going to sell his motocycle, because he wants to buy a car.

Man übersetzt Kausalsätze ins Englische auch mit Präsenspartizipien, z.B.

Da er wenig Zeit hat, kann er uns heute nicht besuchen ® Being short of time, he cannot visit us today. (Present Participle Aktive).

Da er die Mappe vergessen hatte, konnte er uns das Foto nicht zeigen ® Having forgottenthe file, he could not show us the photo (Perfect Particilpe Active).

Da sich die Fachleute mit dem Problem beschäftigen, ist man der Lösung sehr nahe ® Being dealt with by experts, the problem is now very near its solution. (Present Particilpe Passive).

Daden Regisseur einige Fachleute kritisiert haben, wird er sicherlich das Drehbuch ändern ® Having been criticized be several experts, he will certainly change the scenario.

(Perfect Particilpe Passive)

Soll der kausale Zusammenhang besonders betont werden, so tritt zuweilen zum Partizip noch „as…do/does/did“ als Verstärkung; es bleibt oft unübersetzt.

 

Sein Film war ziemlich schlecht, weil er mehrere Ungenauigkeiten enthielt ® His film was rather bad, containing as it did several inaccuracies.

 

 

ÜBUNGEN

 

1. Warum ich keine Hausaufgabe machen konnte! - Formulieren Sie Sätze mit weil

a) Es war einfach viel zu heiß.
Weil es einfach viel zu heiß war.

b) Ich hatte den ganzen Nachmittag Kopfschmerzen.

c) Ich war erschöpft und bin vor Müdigkeit eingeschlafen.

d) Mein Füller hat plötzlich nicht mehr funktioniert.

e) Mein Freund hat meine Schultasche versteckt.

f) Mein Hund hat das Aufgabenblatt gefressen.

 

 

2. Verbinden Sie die Sätze mit weil, denn und deshalb. Achten Sie darauf, welcher der beiden Sätze den Grund und welcher die Folge angibt.

1. Erziehung ist schwieriger geworden. Die Einflüsse von außen sind vielfältiger geworden.

2. Es gibt keine allgemeingültigen Wertvorstellungen mehr. Viele Mütter fühlen sich in Erziehungsfragen unsicher.

3. Viele Mütter werden bei der Erziehung von den Vätern kaum unterstützt. Sie fühlen sich überfordert.

4. Viele Frauen fühlen sich den an sie gestellten Anforderungen nicht gewachsen. Sie sind zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.

5. Viele Mütter haben Angst um ihre Kinder. Unter Jugendlichen steigt der Zigaretten-, Alkohol- und Drogenkonsum.

6. Kinder sind heute sehr anspruchsvoll. Sie kosten viel Geld.

7. Viele Mütter trauern der Zeit ihrer Berufstätigkeit nach. Als „Nur-Hausfrauen“ haben sie wenig gesellschaftliches Ansehen.

8. Kinder sind heute sehr früh selbständig. Viele Mütter geben ihre Berufstätigkeit nicht auf.

3. Bilden Sie aus den Kausalsätzen Präpositionalangaben.

Warum entscheiden sich heute viele Frauen gegen Kinder?

Heute entscheiden sich viele Frauen gegen Kinder,

1. weil viele Partnerschaften instabil sind und häufig wechseln.

2. weil Familien mit Kindern wirtschaftlich benachteiligt sind.

3. weil sie Angst vor der Ungewissen Zukunft ihrer Kinder haben.

4. weil die Umwelt kinderfeindlich ist.

5. weil sie Angst vor der Isolierung in der Kleinfamilie haben.

6. weil in Erziehungsfragen eine allgemeine Verunsicherung herrscht.

7. weil Erziehungsprobleme mit Kindern und Jugendlichen zunehmen.

4. Formulieren Sie die Sätze mit den Präpositionen wegen undaufgrund um.

a) Weil Helga einen schweren Unfall hatte, kann sie jetzt nicht mehr arbeiten.
Aufgrund/Wegen eines schweren Unfalls kann Helga jetzt nicht mehr arbeiten.

b) Weil Isabella ein Stipendium erhält, kann sie einen Deutschkurs in Österreich besuchen (nur aufgrund)

c) Weil SoFia ein hervorragendes Zeugnis hat, kann sie studieren, was sie möchte (nur aufgrund)

d) Amelic kann nicht Medizin studieren, weil ihre Noten zu schlecht sind.

e) Tobias hat die Schule verlassen, weil er große Probleme mit einem Lehrer hatte.

f) Die Schule in unserem Dorf wird geschlossen, weil akuter Schülermangel herrscht.

3. Nehmen Sie jetzt die Gegenposition ein und sagen Sie in Kausalsätzen, aus welchen Gründen sich Frauen für Kinder entscheiden.

Aus oder vor

Kindliche Launen

1. Das Kind wirft sich ... Zorn auf den Boden. Es läuft... Zorn rot an. Es schlägt... Wut mit der Faust auf den Tisch. ... Angst vor der Strafe der Mutter schließt es sich in seinem Zimmer ein. Es heult... Wut. Es zittert... Angst am ganzen Leib. Es geht ... Trotz nicht ins Bett.

2. Das Kind ist krank ... Eifersucht auf sein kleines Brüderchen. Es quält sein Brüderchen ... Eifersucht. Manchmal fängt es... Langeweile Streit an.

3. Das Kind erblaßt... Neid auf die Spielsachen seines Freundes. Es hat ihm ... Neid schon öfter Spielsachen weggenommen. ... Enttäuschung hat der Freund dann einige Tage nicht mit ihm gespielt.

4. ... Freude auf seinen Geburtstag kann das Kind kaum noch schlafen.

5. Das Kind macht... Übermut sein Spielzeug kaputt und strahlt dabei... Freude übers ganze Gesicht, Die Mutter hat ihm ... Gutmütigkeit gleich ein neues Spielzeug gekauft.

6. Die Mutter kann sich ... Zeitmangel nur wenig um ihr Kind kümmern. ... Zeit­mangel gerät sie oft in Panik. Abends sinkt sie ... Erschöpfung in den Sessel und sieht... Gewohnheit fern.

7... Liebe zu ihrem Kind nimmt sie aber alle Anstrengungen auf sich.

 

4. Bilden Sie Präpositionalangaben mit der Präposition aus.

 

Manche Politiker beginnen Kriege,

1. weil sie Vorurteile gegenüber anderen Völkern, Religionen oder Ideologien haben.

2. weil sie ehrgeizig und machthungrig sind.

3. weil sie fanatisch sind.

4. weil sie eine Großmacht werden wollen (werden wollen - streben)

5. weil sie vom Ausgang des letzten Krieges enttäuscht sind (von - über)

6. weil sie überzeugt sind, den begonnenen Krieg zu gewinnen.

7. weil sie Angst haben, dass der Gegner ihrem Angriff zuvorkommt.

8. weil sie sich mit einem angegriffenen Land solidarisch fühlen (zusammen­gesetztes Substantiv)

9. Und so werden, weil es die verschiedensten Gründe gibt, immer wieder Kriege geführt.

 


Date: 2015-12-11; view: 982


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