1). alle transitiven Verben (Verben, die Akkusativ regieren): bauen, essen, fragen u.a.
2). alle reflexiven Verben: Ich habe mich verirrt. Hast du dich verspätet?
3). die Modalverben: können, dürfen, mögen, müssen, sollen, wollen; die Verben wissen und lassen: Er hat es gekonnt. Endlich hat sie mich in Ruhe gelassen.
Er hat es nicht tun können. Der Student hat den Lehrer sprechen wollen.
Ich habe mir sagen lassen, dass...
4). die unpersönlichen Verben: regnen, blitzen, schneien, dunkeln, herbsten, tagen, ... : Es hat heute geregnet.
5). die intransitiven Verben, die die Dauer einer Handlung oder einen Ruhezustand ausdrücken: leben, blühen, liegen, sitzen, stehen, schlafen, arbeiten, ...
6). die meisten intransitiven Verben, die ein Objekt fordern: helfen j-m, antworten auf etw., glauben an etw., warten auf j-n, zweifeln an etw. u.a.m.
Aber: erblühen, einschlafen, aufstehengebraucht man mit „sein“ im Perfekt (Bedeutung: Übergang von einem Zustand in einen anderen).
Mit dem Hilfsverb „sein“ werden gebraucht:
1). Verben, die eine Bewegung bezeichnen: kommen, ankommen, fliegen, fallen, folgen, springen, laufen, schwimmen u.a.
Er ist nach Dresden gefahren. (Hier ist die Ortsveränderung wichtig)
Neulich habe ich das neue Auto gefahren. (Hier gibt es ein Akkusativ-Objekt)
3). die Verben sein, bleiben, geschehen, passieren, gelingen, misslingen, begegnen.
9. „haben“ oder „sein“?
1).
A:
Wie sind Sie heute zum Institut gekommen?
B:
Ich ... die Straßenbahn genommen.
2).
A:
Wo ... ihr gestern Abend gewesen?
B:
Wir ... ins Kino gegangen.
3).
A:
Wo ... ihr euch eigentlich zum ersten Mal gesehen?
B:
Wir ... beide mit einer Gruppe nach Ibiza gefahren.
4).
A:
... ihr gestern noch lange bei Richard geblieben?
B:
Nein, wir ... dann auch so um 10 Uhr nach Hause gegangen.
5).
A:
Ihr Geburtsdatum bitte!
B:
Ich ... am 30.09.1972 geboren.
6).
A:
... ihr letztes Wochenende wirklich auf die Zugspitze gestiegen?
B:
Ja, und stell dir vor: Oben ... wir unseren Deutschlehrer getroffen!
7).
A:
Entschuldigung, das ist mein Platz.
B:
Nein, hier ... ich immer gesessen.
10. Bilden Sie die Perfektformen. Schreiben Sie die Sätze neu und setzen Sie die Prädikate dabei ins Perfekt. Beispiel: Ich will nach Hause gehen. Lösung: Ich habe nach Hause gehen wollen.
1. Er erklärt mir, dass ich das nicht darf. 2. Sabine braucht deine Hilfe. 3. Später möchte ich ihr etwas sagen. 4. Am Abend will ich nach Hause gehen. 5. Ich gehe, weil ich noch arbeiten muss. 6. Gabi mag keine Schokolade mehr. 7. Willst du den Stift behalten? 8. Maria kann ihm bei den Hausaufgaben nicht helfen. 9. Susanne ist froh, mit Bernd in Urlaub fahren zu dürfen. 10. Simone möchte mich überreden, die Vokabeln zu lernen. 11. Martin muss unbedingt zu ihr. 12. Um eins muss ich noch einkaufen gehen. 13. Michael will, dass wir morgen streiken. 14. Du darfst heute nicht bis elf Uhr fernsehen. 15. Ich brauche nicht zu kommen, weil er den Test nicht mitschreiben muss. 16. Jens soll den Wein kaufen. 17. Tommy sagte, dass er Sonntag nicht kommen kann. 18. Isabel möchte Stefan heiraten. 19. Hanna kann schon wirklich gut Deutsch. 20. Wo möchtest du essen?
11. Was hat Familie Tietjen am Sonntag gemacht?
a). Frau Tietjen am Morgen: lange geschlafen
duschen
am Mittag: das Essen kochen
am Nachmittag: Briefe schreiben
Radio hören
Am Abend: das Abendessen machen
die Kinder ins Bett bringen
b).Herr Tietjen am Morgen: mit den Kindern frühstücken
Auto waschen
am Mittag: das Geschirr spülen
am Nachmittag: im Garten arbeiten
mit dem Nachbarn sprechen
Am Abend: im Fernseher einen Film sehen
ins Bett gehen
c).Sonja und Ulla am Morgen: im Kinderzimmer spielen
Bilder malen
am Mittag: um halb eins essen
am Nachmittag: Freunde treffen
zu Oma und Opa fahren
Am Abend: baden
im Bett lesen
Wechselpräpositionen mit Akkusativ oder Dativ
Merkspruch: In, an, auf, über, unter,
neben, hinter, vor und zwischen –
Nur die Fragen musst du erwischen!
Man gebraucht den Akkusativ mit der Frage „wohin?“ und den Dativ mit der Frage „wo?“.