Home Random Page


CATEGORIES:

BiologyChemistryConstructionCultureEcologyEconomyElectronicsFinanceGeographyHistoryInformaticsLawMathematicsMechanicsMedicineOtherPedagogyPhilosophyPhysicsPolicyPsychologySociologySportTourism






DIE FAMILIE REINSHAGEN

I. Lesen Sie den Text «Die Familie Reinshagen» vor und übersetzen Sie ihn ins

Ukrainische. Schreiben Sie unbekannte Wörter heraus und schlagen Sie sie im

Wörterbuch nach:

Viele deutsche Schüler haben Brieffreunde in England. In ihren Briefen
stellen sie oft die Fragen - wie sind die Englander? Sind sie wirklich alle groß und
schlank? Und haben sie alle rote Haare? Die englischen Schüler fragen zum
Beispiel wie sind die Deutschen? Sind sie wirklich alle groß und blond? Essen sie
nur Wurst? Tragen sie alle Lederhosen?

Die Frage «Wie sind die Deutschen?» ist natürlich sehr interessant. Was kann
man aber dazu sagen? Die Bundesrepublik Deutschland hat ungefähr 82 Millionen
Einwohner.

Natürlich gibt es große und kleine, schlanke und dicke Leute, und ihre Haare
sind blond oder braun, schwarz oder grau. Alle Deutschen können wir in diesem
Buch nicht beschreiben und zeigen, aber hier ist eine Familie aus Hamburg als
Beispiel. Wir haben einen Reporter zu der Familie Reinshagen nach Hamburg
geschickt. Er hat zwei Wochen bei der Familie Reinshagen gewohnt und viele
Aufnahmen gemacht.

Hier ist die Familie Reinshagen.

Herr Gerd Reinshagen arbeitet im Hamburger Hafen. Er ist dort Inspektor.

Seine Frau heißt Irene Reinshagen. Sic arbeitet zu Hause für ihre Familie. Sie
ist Hausfrau.

Herr und Frau Reinshagen haben zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.
Sie heißen Jörn und Birgit.

Birgit Reinshagen ist 15 Jahre alt. Sie geht zur Schule.

Ihr Bruder Jörn ist jünger als sie. Er ist 12 Jahre alt. Er geht auch zur Schule.

Die Familie Reinshagen wohnt in Volksdorf. Volksdorf ist ein Vorort von
Hamburg. Hamburg liegt ungefähr 100 Kilometer vom Meer entfernt. Es ist aber
eine Hafenstadt, denn Hamburg liegt an der Elbe, und die Elbe ist dort breit und
tief genug für große Schiffe. Hamburg hat ungefähr 2 Millionen Einwohner.

In der Mitte von Hamburg ist ein großer See, die Alster. Auf der Alster sieht
man viele Dampfer.

Die Leute fahren mit dem Dampfer zur Arbeit. Der Dampfer hier fährt vom
Jungfernstieg zur Saarlandstraße und zurück. Der Jungfcrnstieg ist eine Straße an
der Alster. Es gibt dort viele Cafes und elegante Geschäfte. Viele junge Leute
kommen hierher. Sie treffen ihre Freunde und gehen spazieren.

Da sehen wir Birgit und Jörn mit ihrer Mutter. Birgit möchte einen
Regenschirm kaufen. Sie findet einen modernen Schirm aus Plastik, Er gelallt ihr
sehr gut, und sie kauft ihn. Natürlich muß Frau Reinshagen für den Schirm zahlen.
Aber er kostet nur 5 Euro. Das ist nicht zu teuer.

Jörn möchte gern einen warmen Pullover für den Winter. Frau Reinshagen
strickt gern, und deshalb kauft sie Wolle. Ein Knäuel Wolle wiegt 50 Gramm, und
man braucht 10 Knäuel für einen Pullover. Frau Reinshagen kauft 500 Gramm und
zahlt 9 Euro.

Dann möchte Jörn auch gern eine Schallplatte haben. Englische Schlager
gefallen ihm sehr. Er findet eine Platte von den «Rolling Stones». Jörn und Birgit
hören sich die Platte zuerst an. Der Schlager gefällt ihm, und Jörn kauft die
Schallplatte. Sie kostet 4.95 Euro.



Herr Reinshagen muss leider arbeiten und konnte daher nicht in die Stadt
mitkommen. Frau Reinshagen, Birgit und Jörn möchten gern ein Geschenk für ihn
kaufen. Birgit findet eine schöne Krawatte. Sie gefällt Frau Reinshagen auch. Sie
kostet 19,90 Euro.

Dann fahren sie alle zurück nach Volksdorf. Zuerst gehen sie zur U-
Bahnstation. Dort müssen sie gar nicht lange warten. Die U-Bahn kommt bald. Sie
steigen ein und fahren nach Hause.

Da ist das Haus der Familie Reinshagen.

Das Haus der Familie Reinshagen ist ein Reihenhaus. Da ist die Haustür.
Rechts von der Haustür ist das Küchenfenster und links das Badezimmerfenster.
Man sieht hier also von der Küche auf die Straße. Die Straße ist nicht direkt vor
dem Haus. Es gibt zuerst noch eine kleine Rasenfläche. Dort können die Kinder
gut spielen.

Frau Reinshagen ist gerade in der Küche und wäscht ab. Sic steht am
Abwaschbecken. Sie nimmt heißes Wasser und Pril und wäscht zuerst die Teller ab.

Dann geht Frau Reinshagen ins Wohnzimmer und räumt auf. Sie nimmt den
Staubsauger und macht den Teppich sauber. Der Teppich sieht aus wie ein Tcppich
aus Persien. Er ist aber «Made in Germany». Das Haus der Familie Reinshagen hat
keinen Kamin. Sie haben Zentralheizung. Vor der Couch steht ein Tisch. Das sieht
man sehr oft in Deutschland. Am Fenster hängen natürlich Gardinen.

Das Wohnzimmer ist bald sauber. Frau Reinshagen geht nach oben ins
Schlafzimmer. Dort macht sie die Betten. Zuerst faltet sie die Schlafanzüge und legt
sie aufs Bett. Die Bettdecken, man nennt sie auch Steppdecken, hängen aus dem
Fenster. Frau Reinshagen nimmt sie und legt sie aufs Bett. Die Steppdecken sind voll
Federn. Reinshagens schlafen lieber mit Steppdecken als mit Wolldecken.
«Wolldecken sind warm, aber Steppdecken sind viel wärmer», sagt Frau Reinshagen
immer. Man muss aber aufpassen. Steppdecken rutschen leider leicht vom Bett!

Herr Reinshagen steht um halb sieben auf. Seine Arbeit beginnt um halb
neun. Er arbeitet in einem Büro im Hamburger Hafen. Das ist ziemlich weit von
Volksdorf, und Herr Reinshagen fährt immer mit seinem Auto dorthin. Er hat
einen Volkswagen.

In der Stadt ist heute nicht viel Verkehr. Herr Reinshagen kann aber nicht
schneller als 50 Kilometer fahren. Das ist die Geschwindigkeitsbeschränkung in
der Stadt.

Herr Reinshagen parkt sein Auto in einem Parkhaus. Heute muss er zuerst
tanken. Die Tankstelle ist unten im Parkhaus. Er kauft 10 Liter Benzin. Der Preis
je Liter ist 0,90 Cent.

Große und kleine Schiffe aus aller Welt kommen in den Hamburger Hafen.

Jetzt ist hier ein Schiff aus Bilbao in Spanien. Und das Schiff hier ist ein
britisches Schiff aus Leith.

Man baut und repariert auch Schiffe in Hamburg.

Natürlich gibt es im Hafen auch viele Büros. Herr Reinshagen arbeitet in
einem Büro. Seine Firma hat neun Schiffe. Sie fahren nach Afrika und zurück.

Am Sonnabend arbeitet Herr Reinshagen nicht im Büro. Er ist zu Hause. Er
bastelt gern. Deshalb ist er oft im Keller. Dort hat er einen Schrank für sein
Werkzeug. Der Schrank ist sehr voll. Er möchte gern einen größeren Schrank
machen. Hier nimmt er gerade seinen Elektrobohrer heraus. Der Elektrobohrer war
ein Weihnachtsgeschenk von seiner Frau.

Hinter dem Haus haben Reinshagens einen Garten. Heute ist das Wetter sehr
schön. Die Sonne scheint. Herr und Frau Reinshagen arbeiten im Garten. Herr
Reinshagen mäht den Rasen, und Frau Reinshagen begießt die Blumen.

Birgit und Jörn müssen nur vormittags zur Schule gehen. Sie kommen schon
um ein Uhr nach Hause und essen zu Hause.

Dann macht Birgit ihre Hausaufgaben. Heute muss sie Geographie machen.

Musik gefallt Birgit sehr. Sic spielt gern Klavier. Da sitzt sie am Klavier und
übt fleißig.

Birgit bastelt auch oft. Hier macht sie große Blumen aus Papier für eine Party.
Heute abend kommen ihre Schulfreunde. Sic wollen alle tanzen.

Birgit arbeitet natürlich nicht immer für die Schule. Da liest sie eine
Zeitschrift. Die Zeitschrift heißt «Brigitte». Es ist eine Modezeitschrift. Birgit liest
sie immer sehr gern. Auch Jörn geht nur vormittags zur Schule. Er kommt um ein
Uhr nach Hause.

Zuerst macht er seine Hausaufgaben. Hier sitzt er an seinem Schreibtisch und
arbeitet. Er braucht zwei Stunden für seine Schulaufgaben.

Dann hat er endlich Zeit für sein Hobby. Er macht kleine Häuler aus Papier.
Zuerst schneidet er sie aus, und dann klebt er sie zusammen. Er möchte ein Dorf
basteln. Jörn hört gern Musik. Er hat ein Radio in seinem Zimmer. Es steht auf
einem kleinen Schrank. Der Schrank gefüllt Jörn gar nicht. Deshalb hat er
Aufnahmen von vielen Popstars auf die Schranktüren geklebt.

Das waren Aufnahmen von der Familie Reinshagen. Vergesst aber bitte nicht:
wir haben hier nur eine deutsche Familie von vielen gezeigt.

2. Ergänzen Sie folgende Sätze:

1. In der Mitte von Hamburg ist ... . 2. Hamburg liegt ... . 3. Die
Bundesrepublik Deutschland hat ... . 4. Ein Knäuel Wolle wiegt ... . 5. Das
Haus der Familie Reinshagen ist... . 6. Herr Reinshagen arbeitet in .... 7. Der
Jungfernstieg ist.... 8. Jörn hört gern .... Birgit spielt gern ... . 9. Birgit macht
heute Abend eine Party .... 10. Jörn hat endlicht Zeit für sein Hobby

3. Ist es falsch oder richtig? Bestätigen Sie Ihre Antwort mit einem Satz aus dem Text: .

4. 1. Familie Reinshagen wohnt in Hamburg. 2. Die Familie Reinshagen hat
einen Reporter eingeladen. 3. Jörn ist 3 Jahre jünger als Birgit. 4. Das Haus
der Familie Reinshagen hat einen Kamin. 5. Der Teppich im Wohnzimmer ist
aus Persien. 6. Frau Reinshagen ist eine Putzfrau. 7. Herr Reinshagen beginnt
seine Arbeit um halb sieben. 8. Herr Reinshagen arbeitet im Hafen. 9. Die
Zeitschrift «Brigitte» ist eine Modezeitschrift. 10. In Deutschland gibt es nur
große und schlanke Leute mit blonden Haaren.

5. Ordnen Sie folgende Wörter In eine Gruppe. Welches Wort passt nicht hinein?

1. das Auto, die Garage, das Abwaschbecken, der Parkplatz; 2. der
Regenschirm, der Regen, der Schlafanzug, der Regenmantel; 3. die
Steppdecke, die Wolldecke, die Zimmerdecke, die Bettdecke; 4. das
Schiff, der Hafen, das Loch, der Dampfer; 5. der Keller, das Badezimmer,
die Küche, das Werkzeug, das Schlafzimmer, das Wohnzimmer; 6. die
Zentralheizung, das Badezimmer, der Kamin, die Gardinen, der Teppich,
der Tisch, das Bild; 7. der Garten, die Krawatte, die Blumen, die
Rasenfläche; 8. die Musik, der Schlager, der Staubsauger, die Platte; 9.
rot, schwarz, blond, grau, braun; 10. der Verkehr, das Auto, der
Volkswagen, die Geschwindigkeit.

6. Finden Sie passende Synonyme zu folgenden Wörtern und bilden Sie Satze damit;
beginnen, schön, vielleicht, machen, der Augenblick, zahlen, sehen, deshalb,
zuerst, arbeiten, gern, endlich.

7. Bilden Sie Sitze aus folgenden Wörtern:

1. er, der Bus, einsteigen, das Haus, fahren, nach, in; 2. der Abend, an, lesen,
Birgit, die Zeitschrift; 3. das Wasser, heiß, nehmen, die Teller, und, zuerst,
abwaschen; 4. er, auf, die Aufnahmen, die Popstars, kleben (Perfekt), von,
deshalb, die Schranktür; 5. gefallen, die Musik, Birgit, und, gern, spielen, sie,
sehr, das Klavier, 6. der Reporter, die Familie, wohnen, die Aufnahmen, bei,
machen, viele, und; 7. geben, dort, viele, es, das Geschäft, das Cafe, elegant;
8. Jörn, die Platte, sich anhören, zuerst, dann, und, die Zeitung, lesen; 9. die
Mitte, Hamburg, der See, geben, von, es, in; 10. das Wohnzimmer, in, die
Couch, der Tisch, vor, stehen.

7. Setzen Sie ein passendes Verb ein. Verwenden Sie folgende Wörter und Wortgruppen
in Satzen:

Brieffreunde ... , Fragen ... , Aufnahmen ... , zur Schule ..., Klavier gern ...,
eine Zeitschrift gern ... , an einem Schreibtisch ... , ein Geschenk fur den
Vater..., zwei Stunden für die Schulaufgaben ..., in einer kleineren Stadt...,
einen Regenschirm im Geschält..., fur den Schirm im Geschäft ..., das Bett
..., mit dem Auto .... den Rasen ... , das Auto in einem Parkhaus..., Benzin
in das Auto..., die Blumen mit Wasser..., um zwei Uhr nach Hause ..., einen
warmen Pullover für den Winter selbständig ..., ungefähr 100 Kilometer vom
Meer entfernt ... , beim schlechten Wetter zu Hause ... , kleine Häuser aus
Papier....

8. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

Hainburg

1. Wo liegt Hamburg? 2. Wo wohnt die Familie Reinshagen? 3. Wie viele
Einwohner hat Homburg? 4. Wie heißt der See in der Mitte von Hamburg? 5.
Was sieht man auf der Alster? 6. Wie fahren einige Leute zur Arbeit? 7. Was
ist der Jungfernstieg? 8. Wie fährt man in die Stadtmitte? 9. Was möchte
Birgit kaufen? 10. Was möchte Frau Reinshagen für Jörn stricken? 11. Was
kauft sie dafur? 12. Was kauft Jörn? 13. Welche Schlager gefallen ihm? 14.
Was kauft Frau Reinshagen für ihren Mann? 15. Warum ist er nicht da?

Frau Reinshagen

1. Was für ein Haus hat die Familie Reinshagen? 2. Was sieht man rechts von
der Haustür? 3. Was macht Frau Reinshagen in der Kuche? 4. Was muss sie
im Wohnzimmer machen? 5. Was sieht man am Fenster? 6. Was muss Frau

Reinshagen im Schlafzimmer machen? 7. Warum muss man mit Steppdecken
aufpassen?

Herr Reinshagen

1. Wann steht Herr Reinshagen auf? 2. Wo arbeitet er? 3. Wie fahrt er zu
seiner Arbeit? 4. Was ist die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Stadt? 5.
Wo parkt er sein Auto? 6. Was ist Herrtl Reinshagens Hobby? 7. Was machen
Herr und Frau Reinshagen bei schönem Wolter?

Birgit

1. Wann kommt Birgit von der Schule nach Hause? 2. Muss sie oll Klavier üben?
3. Warum macht Birgit Blumen aus Papier? 4. Welche Zeitschrift liest sie gern?

Jörn

1. Wie lange macht Jörn seine Hausaufgaben? 2. Was ist sein Hobby? 3. Was
will er basteln? 4. Warum hat Jörn Popstars auf den Schrank geklebt?

9. Stellen Sie Ihre Fragen zum Text und lassen Sie Ihre Mitstudenten diese Fragen
beantworten.

10. Stellen Sie eine Gliederung des Textes zusammen und geben Sie den Textinhalt nach
dieser Gliederung wieder.

11. Inszenieren Sie die Szene: «Eine deutsehe Familie».

12. Bereiten Sie ein Zwiegespräch zum Thema: «Meine Familie» vor.

EIN WEIHNACHTSGESCHENK

1. Lesen Sie den Text «Ein Weihnachtsgeschenk» vor und (Ibersetzen Sie ihn ins
Ukrainische. Schreiben Sie unbekannte Wörter heraus und schlagen Sie sie im
Wörterbuch nach:

Es ist November, und in 6 Wochen ist Weihnachten. Susi und Anke sitzen im
Wohnzimmer. Die Geschenke zu Weihnachten sind aber auch immer ein Problem.
Für Mutter hat Susi Lederhandschuhe, Vater bekommt eine Krawatte und für Anke
- das ist ihre Schwester - hat sie ein Buch. Aber Susi hat auch einen Bruder. Er
heißt Freddi. Anke und Freddi sind Zwillinge. Was fur ein Geschenk kann sie für
ihn kaufen? Sic weiß es wirklich nicht!

«Anke», sagt Susi, «ich habe noch nichts für Freddi zu Weihnachten. Kannst
du vielleicht etwas vorschlagen?»

«Hm», sagt Anke, «ich habe auch noch nichts fur ihn. Freddi geht doch
immer gern Schi laufen. Könntest du vielleicht einen Pullover fur ihn stricken?»

«Einen Pullover zum Schilaufen! Prima!» sagt Susi. «Aber ich kann nicht gut
stricken. Und wieviel kostet die Wolle? Ich habe auch nicht viel Geld.» Susi ist
Schülerin und bekommt nur Taschengeld. Anke ist ein Jahr älter und arbeitet im
Büro. Sie hat natürlich mehr Geld.

«Na, gut!» sagt sie. «Das machen wir so: Ich zahle für die Wolle, und du
strickst den Pullover. Dann ist das Geschenk von dir und von mir.»

Anke und Susi fahren zusammen mit der U-Bahn in die Stadtmitte. Hier gibt
es viele Geschäfte, und sie gehen in ein Wollgeschäft. Hier können sie
Stricknadeln, Strickmuster fur Handschuhe, Socken, Wollmutzen und natürlich
auch für Pullover kaufen.

Die Wolle sieht sehr schön aus, braun, grün, weiß, rot, hellblau und schwarz.

Die Verkäuferin zeigt Susi und Anke Strickmuster fur Pullover. Sic sind alle
schön, aber ein Muster gefällt Susi und Anke besser als alle anderen.

«Der Raglanpullover da gefällt mir prima. Den möchte ich stricken. Das
Muster sieht auch gar nicht schwer aus.»

«Schön», sagt Anke. «Mir gefällt er auch. Wieviel Wolle brauchen wir
dazu?»

«Sie brauchen 950g Big Ben-Wolle», sagt die Verkäuferin. «Hier, sehen Sie,
hier auf dem Muster können Sic es lesen.»

«Also gut! 950g Wolle. Welche Farbe möchtest du denn nehmen, Susi?»

«Grün ist ganz schön, braun gefällt mir auch, ober braun ist zu dunkel.
Augenblick - Freddi ist blond, und seine Augen sind blau - nehmen wir rot, ja?

«Gut. Ich möchte gern 950g rote Wolle und vier Schnellstricknadeln, bitte.
Zwei Nummer 5 und zwei Nummer 7. Was macht das?» fragt Anke.

«Das macht zusammen 21 Euro», antwortet die Verkäuferin,

«Ich möchte das Muster natürlich auch kaufen», sagt Susi.

«Für das Muster zahlen Sie nichts, das bekommen Sie dazu», sagt die
Verkäuferin. Auf der Straße sagt Anke:

«Ich will auch noch Brot und Wurst kaufen, Susi. Kommst du mit?» Aber
Susi möchte lieber nach Hause gehen. Sic möchte den Pullover gleich anfangen.

«Könntest du vielleicht allein gehen, Anke? « fragt sie.

«Na, gut! Dann bis später!» antwortet Anke und geht einkaufen.

Susi geht schnell nach Hause. Sic macht das Paket auf und nimmt die
Stricknadeln und das Muster heraus. Dann liest sie das Muster. «1 Ma Ii, 1 Ma re.
Ist das denn deutsch?»

Susis Bruder Freddi ist auch im Wohnzimmer. Er arbeitet in einer Fabrik und
geht zur Abendschule. Dort bekommt er immer viele Hausaufgaben. Und er macht
sie nicht sehr gern.

Im Sommer geht er gern schwimmen oder spielt Fußball. Im Winter geht er
immer Schi laufen. Schwimmen, Fußballspielen, Schilaufen, das alles gefällt ihm.
Aber jetzt macht er seine Hausaufgaben, und das gefällt ihm gar nicht.

«Bist du mit deinen Hausaufgaben schon fertig?» fragt er Susi. «Ich verstehe
die Aufgabe gar nicht. Könntest du sie vielleicht für mich machen?»

«Bitte, Freddi, musst du mich denn immer unterbrechen?» fragt Susi.

«Unterbrechen!? Na, so was! Du machst doch nichts!»

«Doch! Ich denke.»

«Ach so! Na, dann bin ich lieber still!» Aber Freddi ist nicht still. «Was hast
du denn da?» fragt er.

«Bin Strickmuster für einen Pullover!»

«Für einen Pullover? Oh, toll! Strickst du einen Pullover für mich?»

«Einen Pullover für dich? Blödsinn! Ich stricke den Pullover für meinen
Freund !»

«Für Karl-Heinz? Ach, schade! Aber du kannst doch gar nicht stricken.»

«Sei still! Ich kann stricken, nicht sehr gut. Aber stricken kann ich!»

«Du hast doch gar keine Wolle!»

«Bitte, hier ist die Wolle!»

«Ja, warum strickst du denn nicht?»

«Ich ... ich kann das Muster nicht verstehen.»

«Na, so was!» sagt Freddi. «Und du sagst, du kannst stricken!»

«Ach, sei still!» Susi sieht aus dem Fenster. Da kommt Anke die Straße
entlang - und jetzt kommt sie ins Haus.

«Anke», ruft Susi, «komm doch bitte mal schnell!» Anke kommt herein. «Na,
sag mal! Was ist denn los?»

«Ich verstehe das Muster nicht. 1 Ma Ii, 1 Ma re. Was heißt denn das?»

«Lernst du denn gar nichts in der Schule?» sagt Anke. «1 Ma Ii, 1 Ma re, das
heißt eine Masche links, eine Masche rechts.»

Jetzt versteht es Susi und beginnt den Pullover. Es ist nicht lang bis
Weihnachten, und der Pullover ist Größe 48. Sie muss also schncll stricken. Zuerst
strickt sie das Vorderteil. Für 10 cm muß sie 74 Maschen, 1 Masche rechts, 1
Masche links mit 3 Nadeln Nr. 5, stricken. Dann muss sie die Nadeln Nr. 7
nehmen und strickt dann noch 32 cm. Jetzt beginnt sie das Armloch. Das ist etwas
schwerer, aber sie passt gut auf und macht auch keine Fehler. Zwei Tage später ist
das Vorderteil fertig. Susi ist sehr glücklich.

Ihr Bruder Freddi fragt: «Strickst du immer noch? Die Mathematikaufgabe ist
heute zu schwer für mich. Könntest du sie für mich machen?»

«Nein», sagt Susi und strickt weiter. «Ich habe heute wirklich keine Zeit für
dich und deine Hausaufgaben. Mach sie allein. Dann lernst du sie auch besser.»

«Ach, Susi, in 20 Minuten kommt ein Fußballspiel im Fernsehen. Köln gegen
Hamburg. Das möchte ich so gern sehen.»

«Das tut mir leid!», sagt Susi.

Sie strickt und strickt. Jetzt ist auch das Rückenteil fertig.

«Schau, Anke, jetzt sind Vorder- und Rückenteil fertig. Prima, was?»

«Ja, das ist sehr schön. Du strickst jetzt wirklich viel schneller.»

«Ja, aber mein Arm tut weh und meine Hand auch», sagt Susi.

«Und das alles für Karl-Heinz!», sagt Freddi.

«Ach, sei still! Heute stricke ich nicht mehr. Morgen beginne ich vielleicht
dann die Ärmel.»

Freddi hört das! «Du strickst nicht? Prima! Bitte Susi, könntest du mir dann
vielleicht meine Mathematikaufgabe machen?»

«Es tut mir sehr leid. Morgen habe ich Klavierstunde und heute muss ich
endlich mal üben. Hausaufgaben habe ich auch. Wir müssen Hamlet lesen. Ich
habe wirklich genug zu tun.»

Vier Tage strickt sie gar nicht und Anke fragt: «Du, hör mal! Wann beginnst
du denn die Ärmel? Du musst doch die Ärmel auch noch stricken, oder?»

«Ja, ich weiß. Heute fange ich die Ärmel an!» Sie hat wirklich nicht mehr viel
Zeit. Für die Ärmel strickt sie zuerst 3 cm eine Masche links, dann eine Masche
rechts, dann strickt sie noch 38 cm. Das geht schnell. Nach drei Tagen sind die
Ärmel fertig. Nun muss sie alles zusammennähen, und jetzt ist der Pullover fertig.
«Der Pullover ist wirklich schön, Susi!», sagt Anke.
«Ja, der ist viel zu schön für Karl-Heinz!», sagt Freddi. «Den Pullover möchte
ich haben.»

Zu Weihnachten macht Freddi seine Geschenke auf. Jetzt sieht er den
Pullover und sagt: «Mensch, Susi! Der Pullover! Er war doch für mich!! Das ist
aber prima. Vielen Dank, Susi!» - «Der Pullover ist von Anke und mir, Freddi»,
sagt Susi.

«Zum Schiläufen im Januar.»

2. Ergänzen Sie folgende Sätze:

1. Anke und Freddi sind 2. Susi hat Geschenke für .... 3. Anke ist ein Jahr

älter und .... 4. Anke und Susi fahren ... . 5. Im Wollgeschäft kann man .... 6.
Die Verkäuferin zeigt Susi ... . 7. Susi kauft ... . 8. Susis Bruder Freddi
arbeitet.... 9. Im Sommer geht Freddi.... 10. Zuerst strickt Susi....

3. Ist es falsch oder richtig? Bestätigen Sie Ihre Antwort mit einem Satz aus dem Text:
1. Susi und Anke sind Zwillinge. 2. Anke arbeitet im Büro. 3. Für den
Pullover braucht Anke 95g Wolle. 4. Anke kauft braune Wolle. 5. Anke und
Susi fahren zusammen nach Hause. 6. Freddi macht seine Hausaufgaben
immer sehr gern. 7. Susi strickt den Pullover für ihren Freund. 8. In drei
Tagen ist das Vorderteil fertig. 9. Morgen hat Susi Klavierstunde. 10. Der
Pullover ist zum Fußballspielen.

4. Ordnen Sie folgende Wörter in eine Gruppe. Welches Wort passt nicht hinein?

1. stricken, vorschlagen, zusammennähen; 2. die Mutter, die Schwester, die
Krawatte, der Bruder; 3. die Stricknadeln, das Strickmuster, die
Lederhandschuhe; 4. der Pullover, die Socken, das Wollgeschäft, die
Wollmützen; 5. braun, grün, prima, rot, hellblau, schwarz; 6. kaufen,
verkaufen, zahlen, unterbrechen; 7. schwimmen, Fußball spielen, brauchen,

Schi laufen; 8. der Vorderteil, der Rückenteil, das Geschenk, die Ärmel; 9.
prima, toll, still, schön; 10. die Farbe, die Größe, das Annloch, das Muster.

5. Finden Sie zu folgenden Wörtern passende Antonyme und bilden Sie Sätze damit:

viel, gut, gleich, rechts, schwer, aufmachen, fragen, schön, still,
herausnehmen, anfangen, nehmen, vielleicht, immer.

6. Bilden Sie Sätze aus folgenden Wörtern:

1. aussehen, schön, die Wolle, sehr; 2. zu, Anke, vorschlagen, stricken, der
Pullover, der Bruder, für; 3. der Winter, Freddi, gern, immer, Schi, laufen, in;
4. der Pullover, prima, ich, gefallen; 5. die Farbe, welche, du, nehmen? 6.
schwer, gar, das Muster, nicht, aussehen; 7. Susi, und, herausnehmen, das
Paket, das Muster, die Stricknadeln, aufmachen; 8. Freddi, seine Schwester,
unterbrechen, nicht, sein, und, still; 9. Anke, sehr, aufpassen, die Fehler, gut,
keine, machen, und; 10. gleich, sie, das Haus, gehen, nach, anfangen, die
Arbeit, und.

7. Setzen Sie ein passendes Verb ein. Verwenden Sie folgende Wörter und Wortgruppen
in Sätzen:

einen Pullover..., ein Geschenk ..., Schi... , Fußball ... , viel Geld ..., mit der
U-Bahn ... , für einen Pullover Wolle ... , zusammen 10 Euro ... , ein Paket
auf..., ein Muster aus dem Paket heraus..., die Hausaufgaben schon fertig ...,
still ... , in einer Fabrik ... , die Hausaufgaben nicht gern ... , weh ... , leid ...,
die Straße entlang ..., für die Hausaufgaben keine Zeit..., ein Fußballspiel im
Fernsehen ..., viel zu tun ....

8. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

1. Was bekommt Freddi zu Weihnachten von Susi und Anke? 2. Wer bezahlt
die Wolle, und wer strickt den Pullover? 3. Wie sieht Freddi aus? 4. Wo
arbeitet Freddi? 5. Wohin geht Freddi abends? 6. Was strickt Susi zuerst?
7. Wie lang ist das Vorderteil? 8. Was möchte Freddi gern im Femsehen sehen?
9. Wann sind die Ärmel fertig? 10.Wann bekommt Freddi sein Geschenk?

9. Stellen Sie Ihre Fragen zum Text und lassen Sie Ihre Mitstudenten diese Fragen
beantworten.

10. Stellen Sie eine Gliederung des Textes zusammen und geben Sie den Textinhalt nach
dieser Gliederung wieder.

11. Inszenieren Sie Gespräche anhand des Textes.

12. Bereiten Sie ein Zwiegespräch zum Thema «Ich mache Geschenke gern» vor.

EIN UNFALL

1. Lesen Sie den Text «Ein Unfall» vor und übersetzen Sie ihn ins Ukrainische.

Schreiben Sie unbekannte Wörter heraus und schlagen Sie sie im Wörterbuch nach:

Uwe hat Ferien. Das Wetter ist schön, und Uwe fährt mit seinem Motorroller
nach Norddeutschland.

Sein Bruder Helmut fährt natürlich auch mit. Er fährt immer mit.

Sie haben viel zu essen und 40 Euro mit. Sie sind sehr glücklich und singen

laut:

«Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt».

«Langsam, Uwe! Musst du immer so schnell fahren? Hier ist ein Wegweiser.
Augenblick mal!» Er liest:

«KIEL - 180 km, LÜBECK - 165 km. Wohin fahren wir denn? Fahren wir
nach Kiel oder nach Lübeck?»

«Mensch, Helmut! Wir fahren doch nach Bremen! Der Campingplatz dort ist
sehr groß, modern und auch billig. Da müssen wir wieder zurückfahren!»

«Ich bin aber sooo hungrig und durstig! Wann essen wir denn etwas?» schreit
Helmut.

«Ach, du! Du bist immer hungrig. Na, schön! Machen wir Pause. Bleiben wir
hier und essen. Hier im Rucksack ist Brot, Butter, Kartoffelsalat und auch Wurst.
Hier habe ich eine Banane für dich und einen Apfel für mich. Hast du dein
Taschenmesser mit, Helmut? Dann schneide bitte das Brot und die Wurst. Hier ist
auch eine Flasche Wasser. Also, guten Appetit!»

«Guten Appetit, Uwe! Hm, es schmeckt prima! Wie spät ist es denn?»

«Du hast doch auch eine Uhr. Oder ist sie wieder kaputt?»

«Nein, ich habe sie vergessen. Sie ist in meiner Aktentasche zu Hause.»

«Ach so! Es ist jetzt 4 Uhr, und heute abend um 8 oder 9 sind wir hoffentlich
in Bremen. Zuerst müssen wir aber alle Sachen zusammenpacken, und dann fahren
wir weiter. Also, mach schnell!»

Es ist jetzt 6 Uhr.

«Wann sind wir denn in Bremen, Uwe? Ich bin furchtbar müde!» schreit
Helmut.

«Ach, sei still! Zuerst bist du hungrig und durstig, und jetzt bist du müde.
Schau! Da ist wieder ein Wegweiser: BREMEN - 70 km. Es ist nicht mehr weit.»

«Pass auf! Vorsicht, Uwe! Fahr langsamer!»

«Was ist denn los?»

«Siehst du das da auf der Straße? Was ist es? Ist es ein Pferd? Ach du lieber
Gott, nein. Es ist ein Mann. Ist er tot? Was machen wir jetzt?»

«Augenblick mal!» Er ruft laut: «Hallo, hallo! Er antwortet nicht, Helmut,
aber tot ist er nicht. Vielleicht ist sein Bein gebrochen, oder vielleicht auch sein
Arm. Hole deinen Schlafsack für seinen Kopf, ja? Hier ist Hansaplast und auch

Wasser. Ich hole Hilfe. Ich fahre schnell mit dem Roller, das ist schneller. Bleib
da! Ich komme gleich wieder zurück.»

Uwe fahrt schnell die Straße entlang. Aber was ist denn das? Eine Umleitung!
Drei Männer reparieren die Straße.

«Entschuldigen Sie bitte! Wo kann ich hier einen Arzt oder ein Krankenhaus
anrufen? Drei Minuten von hier liegt ein Mann auf der Straße.»

«Sehen Sie das Haus dort drüben rechts? Dort wohnt ein Arzt,»

Uwe fährt schnell dahin und klingelt,

«Ja, bitte? Was möchten Sie?»

«Ich heiße Uwe Hunderlmark. Sie sind Arzt, ja? Bitte kommen Sic schnell,
Íåï Doktor. Ein Unfall - fünf Minuten von hier liegt ein Mann auf der Straße.»

«Ich bin Dr. Vogel. Ich rufe zuerst das Krankenhaus in Nienburg an, dann die
Polizei, und dann fahren wir schnell hin, 5-5-2-5-5. Hallo, Krankenhaus? Dr.
Vogel hier. Schicken Sie bitte einen Unfallwagen zur Bundesstraße 6. Vielen
Dank, auf Wiederhören!»

Fünf Minuten später.

«Da ist ja der Mann. Und wer ist der Junge?» «Das ist mein Bruder Helmut.
Ist der Mann tot, Herr Doktor?»

«Nein, aber sein Arm ist gebrochen und vielleicht auch ein Bein. Hoffentlich
kommt der Unfallwagen gleich. Ah gut, hier kommt er.»

«Sag mal, Uwe, wer ist denn der Mann?» «Augenblick mal! Hier in seiner
Tasche ist ein Brief.»

Er liest: «Bürgermeister

Werner Winkelmann
3091 NORDHOLZ
Rathaus.

Der arme Mann! Er tut mir furchtbar leid. Und hier kommt auch die Polizei.»

«Können wir jetzt nach Bremen zum Campingplatz fahren, Herr Doktor? Wir
können ja hier jetzt nichts machen, und es ist schon ziemlich spät», sagt Uwe.

«Aber natürlich. Vielen Dank, Uwe und Helmut, fur die erste Hilfe! Auf
Wiedersehen!» Aber hier kommt ein Polizist.

«Halt! Augenblick mal! Wie heißen Sie zwei, und was machen Sic hier?»

«Ich heiße Uwe Hundertmark, und das ist mein Bruder Helmut. Ich bin 17,
und er ist 14. Wir fahren nach Bremen.»

«Wohnen Sic hier?»

«Nein, wir kommen aus Hannover - Lutherstraße 26.»

Der Polizist schreibt.

«Gut. Vielen Dank für die Hilfe, und schöne Ferien in Bremen!»

Drei Wochen später bei Familie Hundertmark in Hannover. Der Briefträger
klingelt und sagt: «Hier ist ein Brief für Uwe und Helmut Hundertmark - aus
Nordholz.»

«Vielen Dank. Aus Nordholz? Wer wohnt denn da?» «Helmut! Wer wohnt in
Nordholz? Ach, ja! Natürlich ! Herr Winkelmann, der Bürgermeister, wohnt da.»
«Los, Uwe! Mach den Brief schnell auf. Was schreibt er?»
«Immer langsam, Helmut!» Er liest:

«Nordholz, den 2. Juli

Lieber Uwe, lieber Helmut!

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe es nicht vergessen, und hier ist ein
Geschenk für Euch. Es geht mir jetzt viel besser, aber ich bin immer noch etwas
schwach. Der Arzt sagt, ich kann in zwei Wochen aufstehen, und dann muss ich
mit einem Stock gelten.

Herzliche Grüße
Werner Winkelmann»

«Was ist denn das Geschenk, Uwe?» «Mensch, Helmut! 100 Euro! 50 fur
dich und 50 fur mich! Prima, was?»

«Ja, toll! Jetzt kann ich mir hoffentlich einen Hund kaufen. Und du, Uwe?
Was kaufst du dir?»

«Ich kaufe gar nichts. Ich bringe das Geld zur Sparkasse.»

2. Erganzen Sie folgende Satze:

1. Uwe und sein Bruder Helmut kommen aus ... . 2. Sie fähren ... . 3. Der
Campingplatz dort ist.... 4. Sie sind glücklich und.... 5. Uwe ist sehr hungrig
und durstig und sie ... . 6. Uwe und Helmut haben einen Rucksack mit. Im
Rucksack haben sie .... 7. Die Jungen sehen auf der Straße .... 8. Uwe führt
schnell mit dem Roller.... 9. Dr. Vogel ruft .... 10. Drei Wochen später....

3. Ist es falsch oder richtig? Bestätigen Sie Ihre Antwort mit einem Satz aus dem Text:

4. 1. Uwe fährt mit dem Zug nach Kiel. 2. Uwe ist immer hungrig. 3. Helmuts
Uhr ist zu Hause. 4. Der Mann auf der Straße ist tot. 5. Uwe holt zu Fuß
Hilfe. 6. Zwei Männer reparieren die Straße. 7. Dr. Vogel ruft zuerst die
Polizei an. 8. Helmut ist 17 Jahre alt. 9. Drei Wochen später kommt ein Brief
aus Hannover. 10. Uwe bringt das Geld zur Sparkasse.

5. Ordnen Sie folgende Wörter in eine Gruppe. Welches Wort passt nicht hinein?

1. hungrig, durstig, billig; 2. langsam, furchtbar, schnell; 3. wohnen, kochen,
backen; 4. die Straße, der Motorroller, der Wegweiser, die Zeitung; 5. der
Rucksack, die Aktentasche, der Schlafsack, das Taschenmesser; 6. das Brot,
die Flasche, die Butter, die Banane, die Wurst, der Apfel; 7. das Bein, der
Arm, der Kopf, der Gott; 8. die Minute, die Tasche, die Woche, die Uhr;

9. der Arzt, das Krankenhaus, die Lampe, der Unfallwagen; 10. das Pferd, der
Hund, die Katze, der Tisch.

6. Finden Sie zu folgenden Wörtern pausende Antonyme und bilden Sie Satze damit:
billig, langsam, kaputt, groß, hier, zusammenpacken, tot, aufstehen,
hoffentlich, prima, hin.

7. Bilden Sie Satze aus folgenden Wörtern:

1. sein Bruder, mitfahren, natürlich; 2. immer, vergessen, er, zu Hause, seine
Aktentasche; 3. er, zuerst, alle, zusammenpacken, Sachen; 4. er, die erste Hilfe,
holen, zurückkommen, gleich; 5. Dr. Vogel, anrufen, hinfahren, schnell, die
Polizei, dann; 6. Herr Winkelmann, die Hilfe, fur, danken, schicken, und, das
Geschenk; 7. schon, gehen, besser, es, ihm, zwei, in Wochen, aufstehen, können,
und; 8. Helmut, schneiden, und, das Bröl, die Wurst; 9. der Kartoffelsalat, du,
mithaben? 10. der Mann, die Straße, auf, das Bein, brechen (Perfekt),

8. Setzen Sie ein passendes Verb ein. Verwenden Sie folgende Wörter und Wortgruppen
in Sätzen:

Ferien ... , mit einem Motoroller ... , hungrig ... , durstig ... , ein
Taschenmesser ..., kaputt... , etwas zu Hause... , Sachen zusammen... , milde
... , gebrochen ... , ein Krankenhaus ... , einen Unfallwagen ... , tot ... ,
Camping ..., aus Hannover..., für die Hilfe ..., das Geld zur Sparkasse ....

9. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

1. Wer hat Ferien? 2. Wie viel Geld haben sie mit? 3. Wohin fahren sie? 4.
Wer ist immer hungrig und durstig? 5. Was sehen sie auf der Straße? 6. Wer
holt Hilfe? 7. Was macht der Arzt zuerst? 8. Wie heißt der Mann auf der
Straße? 9. Was ist er und wo wohnt er? 10. Uwe und Helmut bekommen
einen Brief aus Nordholz. Was schreibt der Bürgermeister, und was ist das
Geschenk für Helmut und Uwe?

10. Stellen Sie Ihre Fragen zum Text und lassen Sie Ihre Mitstudenten diese Fragen
beantworten.

10. Stellen Sie eine Gliederung des Textes zusammen und geben Sie den Textinhalt nach
dieser Gliederung wieder.

11. Inszenieren Sie Gespräche anhand des Textes.

12. Bereiten Sie ein Zwiegespräch zum Thema «Ich helfe immer meinen Freunden» vor.


Date: 2015-12-24; view: 1155


<== previous page | next page ==>
TEXT 1. COURTSHIP AND MARRIAGE | EINE RADTOUR - ABER WOHIN?
doclecture.net - lectures - 2014-2019 year. Copyright infringement or personal data (0.018 sec.)