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Pflege von Japanischem Ahorn

Der Japanische Ahorn ist ein sehr anspruchsloser Gartenbewohner. Am Besten gedeiht er auf gut gepflegtem, normal bewässertem Gartenboden, in freier sonniger bis halbschattiger Lage. Der ideale Boden für den Japanischen Ahorn ist ein sandiger Lehmboden. Auch in Kübeln gedeihen manchen Arten des Japanischen Ahorn prächtig. Hier muss auf einen ausreichend großen Pflanzkübel geachtet werden. Nach etwa 5 Jahren muss die Pflanze je nach Wachstum in ein größeres Gefäß umgetopft werden.
Die Nährstoffversorgung sollten Sie langsam dosieren. Empfehlenswert ist der Einsatz von mineralischen Depotdünger im Frühjahr. Schneiden Sie den Japanischen Ahorn im Herbst nicht zurück, da durch die Schnittstellen Pilzerkrankungen in Baum eindringen können.
Falls im Mai die Gefahr von Spätfrost besteht, sollte ein Japanischer Ahorn mit einem Fließ bedeckt werden um die Pflanzen vor den Auswirkungen der Minusgrade zu schützen.
Achten Sie auch darauf das der Standort nicht zu nass ist. In diesem Fall könnten die Triebspitzen absterben. Falls dies doch einmal geschehen sollte, regeneriert sich die Pflanze aber auch schnell wieder.

 

8.Zen Gärten - Orte der Besinnung

Die japanischen Zen Gärten verfolgen eine völlig andere Philosophie als es in Europa geläufig ist. Während in unseren Breiten bunte Blüten und große Pflanzen vorherrschen und das Bild bestimmen werden dort minimalistische Mittel eingesetzt um den Betrachter in eine Welt en miniature zu entführen.
Diese Form der Gartengestaltung, die den Richtlinien des yin und yang folgen, nahm ihren Ursprung schon vor circa 2000 Jahren unter dem Leitbild des Taoismus.
Die ersten typischen chinesischen Zen Gärten wurden aber erst in der Nara-Dynastie (645-794) entworfen, die um den kaiserlichen Palast angelegt waren.
Immer stärkeren Einfluss gewann die chinesische Gartengestaltung auf Japan in der Heian-Zeit (7941185), was sich in der Ausdrucksform des Shinden Gartens wiederspiegelt. Während dieser Periode waren die Zen Gärten noch vorwiegend dem Adel vorbehalten und waren eher pompös gestaltet, da der spirituelle Hintergrund in Japan noch im Hintergrund stand. Daraus ergab sich, dass die Gärten meist bunte Abbilder, in denen Blumen und bunte Pflanzen den Eindruck prägten, bestimmter Landschaften waren.
Als sich in der Kamakura-Zeit (11851333) Japans Interessen von denen Chinas hatte der heutige klassische Zen Garten seine eigentliche Geburtsstunde. Von reisenden Zen Mönchen wurde eine neue Religiosität verbreitet, die sich in die Gedanken der Gartenphilosophie integrierte. Die Gärten wurden nun nach ästhetischem Grunddenken angelegt.
In der Muromachi-Epoche (13331573) verloren die Anlagen langsam an Farbe und begannen sich zu minimieren. Man entwarf Landschaften im Kleinformat, die durch geschickte Tricks Tiefe erzeugten und die Gärten optisch vergrößerten. Dieser Grundgedanke charakterisiert immer noch den klassischen Zen Garten.




Date: 2015-12-24; view: 430


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