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VWL - Volkswirtschaftslehre

Die Volkswirtschaftslehre beschreibt und erklärt die Entstehung und Veränderung der Arten als Ergebnis der organismischen Evolution, d. h. eines realhistorischen Entwicklungsprozesses, der stattgefunden hat und andauert. Jean-Baptiste de Lamarck hat 1809 das Konzept des Artenwandels vorgeschlagen; er war damit einer der ersten Evolutionstheoretiker, allerdings ging Lamarck fälschlich von der Vererbung erworbener Eigenschaften aus. Der Anatom Georges Cuvier ergänzte durch die Untersuchung von Fossilien die Erkenntnis, dass die Baupläne der Lebewesen verwandt sind und dass Lebewesen aussterben können.

ußenwirtschaft

Die Außenwirtschaftstheorie (oder Außenwirtschaftslehre ) ist ein Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre. Sie befasst sich mit allen Fragen, die mit dem grenzüberschreitenden Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital zusammenhängen. Sie wendet dort die Aussagen und Theorien der Makroökonomie und Mikroökonomie an.

Außenhandel

Außenhandel

  • Der Außenhandel mit Waren und Dienstleistungen ist die älteste und immer noch bedeutsamste Form der internationalen Arbeitsteilung.
  • Die Außenwirtschaftspolitik wird von der Bundesregierung und dem ESZB getragen. Deutschland konkurriert mit den USA und Japan um die ersten Plätze der Exportrangliste.
  • Ausfuhr besonders von: chemischen Erzeugnissen, Maschinen und Kraftwagen
  • Einfuhr besonders von: landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Erdöl und Erdgas, Bekleidung, Leder und Mineralölerzeugnissen
  • Jahr 2000: Einfuhr betrug 1.073.250 Mrd. DM; Ausfuhr betrug 1.167.294 Mrd. DM
  • Exportquote: Exporte in % des Inlandsmarktes
  • wichtigste Lieferanten und Kunden sind die EU-Länder dank offener Grenzen, gemeinsamer Währung und Marktnähe.
  • Vorteile des Außenhandels: zusätzliche Märkte, Umsatzsteigerung, Arbeitsplatzsteigerung, Einkommenssteigerung der privaten Haushalte, Gütervielfalt
  • Die Summe sämtlicher Exporte der einzelnen Länder wird zum Welthandelsvolumen zusammengefasst. In der Regel wird es wertmäßig in einer Leitwährung ausgedrückt.

Außenhandelsstatistik

Die Außenhandelsstatistik ist eine vom Gesetzgeber angeordnete und vom statistischen Bundesamt erstellte Erhebung. Alle Unternehmen in Deutschland sind verpflichtet, dem statistischen Bundesamt ihre Außenhandelszahlen zu melden.

Seit dem 01.01.1993 wird in der Außenhandelsstatistik zwischen Intra- und Extrahandelsstatistik unterschieden.

Die Intrahandelsstatistik erfasst den Warenverkehr zwischen Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten der EU. Diese Erfassung läuft nicht über die Zollverwaltung, sondern über eine direkte Firmenanmeldung. Meldepflichtig sind alle Unternehmen, deren innergemeinschaftliche Warenverkehre je Verkehrsrichtung 200.000 pro Jahr übersteigen.

Die Extrahandelsstatistik erfasst den Warenverkehr zwischen Deutschland und den Drittländern. Die Erfassung der Daten erfolgt über die Zollverwaltung. Meldepflichtig sind alle Warensendungen mit einem Wert von über 800 oder mit einem Gewicht von über 1000 kg, auch wenn der Wert geringer ist als 800 .



Die Außenhandelsstatistik ist für jedes Land eine sehr wichtige Erhebung. Sie zeigt die Grundtendenz für die Wirtschaftsentwicklung und Konjunktur an. Außerdem können Behörden mit Hilfe dieser Statistik Verhandlungen besser vorbereiten und Unternehmen können eine bessere Handelsstrategie festlegen.

Zahlungsbilanz

Die Zahlungsbilanz ist die systematische Darstellung aller Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern innerhalb einer Wirtschaftsperiode. Die wichtigsten Teilbilanzen sind: Handelsbilanz, Dienstleistungsbilanz, Übertragungsbilanz, Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen, Kapitalbilanz und Devisenbilanz.
Leistungsbilanz, Kapitalverkehrsbilanz und Devisenbilanz bilden die Teilbilanzen. Ein Leistungsbilanzüberschuss entsteht, wenn die Zahlungseingänge aus allen Teilbilanzen der Leistungsbilanz die Zahlungsausgänge übersteigen.
Der Saldo aus der Handels- und Dienstleistungsbilanz bildet den Außenbeitrag.

Die Handelsbilanz ist die Gegenüberstellung der Warenein- und ausfuhren eines Landes in einem bestimmten Zeitabschnitt. Sie ist ein Schlüsselindikator für die Wirtschaftsentwicklung und somit eine wichtige Beurteilungsgrundlage für die Vorbereitung von Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Die Handelsbilanz der BRD weißt traditionell einen großen Export-Überschuss aus.

Neben den Ein- und Ausgaben im Reiseverkehr werden in der Dienstleistungsbilanz u. a. die Transportleistungen, Versicherungsdienstleistungen und Finanzdienstleistungen erfasst. Die Dienstleistungsbilanz der BRD weist immer ein kräftiges Minus auf. Das hat seine Ursache vor allem im Reiseverhalten der Deutschen. Weil mehr Deutsche Leistungen im Ausland nachfragen als Ausländer in Deutschland, haben wir eine negative Dienstleistungsbilanz, die 2000 mit rund 86,7 Mrd. DM Minus abschloss.

Die Übertragungsbilanz gibt Auskunft darüber, in welcher Höhe z. B. inländische Arbeitnehmer, private oder öffentliche Versicherungsträger oder der Staat Zahlungen an das Ausland getätigt haben.

Die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen weist den Saldo zwischen den Verdiensten deutscher Arbeitnehmer und Einkünften aus der Anlage von Vermögen im Ausland und den entsprechenden Erwerbseinkommen und Kapitalertragseinnahmen von Ausländern in Deutschland aus.

Die Kapitalbilanz enthält alle Transaktionen, bei denen sich grenzüberschreitende Finanzposten verändern. Neben den Direktinvestitionen erfasst die Kapitalbilanz auch den Kreditverkehr und die Anlagen in Wertpapiere.

In der Devisenbilanz werden alle Zu- und Abgänge von Devisen festgehalten, die aufgrund von in den anderen Teilbilanzen erfassten Devisen entstanden sind. Wenn die Zahlungseingänge höher sind als die Zahlungsausgänge, handelt es sich um eine aktive Zahlungsbilanz oder einen Zahlungsbilanzüberschuss.


Date: 2016-04-22; view: 169


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