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Vorbereitung zum SPRECHEN

1. Verkehrsmittel in Russland: Das weltgrößte Flächenland verfügt über ein riesiges Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. In praktisch allen russischen Städten gibt es Busverkehr (sowohl innerstädtisch als auch zwischen den Städten), viele Städte haben Oberleitungsbusse und Straßenbahnen. (Gefahren wird übrigens - genauso wie bei uns - auf der rechten Seite.) Städte sind durch Eisenbahnlinien (Fern- und Nahverkehrszüge) miteinander verbunden, sowie durch Fluglinien. Oft ist nämlich die Entfernung zwischen den Regionen und Städten des riesigen Landes so groß ist, dass eine Zugfahrt mehrere Tage dauert, und es mit dem Flugzeug viel schneller und bequemer geht.

Die Eisenbahn ist die am weitesten verbreitete Beförderungsart des riesigen Landes. Die Regionalzentren sind oft durch Zuglinien mit kleineren Städten ihrer Region verbunden, was eine kostengünstige und bequeme Art des Reisens in Russland ermöglicht. Meistens sind auch Busverbindungen zwischen diesen Städten vorhanden.

 

Die Landeshauptstadt Russlands sowie weitere Großstädte verfügen in der Regel über mehrere Arten öffentlicher Transportmittel: U-Bahn, Busse, Oberleitungsbusse (Trolleybus), Kleinbuslinientaxis (Marschrutka), Taxi und Straßenbahnen. Eine U-Bahn (Metro) gibt es beispielsweise in Moskau, Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Kasan, Nischni Nowgorod, Nowosibirsk und Samara.

Autoverkehr stellt in den Großstädten ebenfalls kein großes Problem dar, die zunehmende Verkehrsdichte und Staus sowie die Qualität der Straßen können das Fahren allerdings manchmal etwas schwierig machen. Sprit/ Benzin in Russland ist relativ günstig und kostet nur ungefähr ein Drittel der westeuropäischen Preise.

2. Die Ursachen der enormen Entwicklung des motorisierten Verkehrs in Deutschland: Im Januar 2010 waren in Deutschland 50,2 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) zugelassen. Bezogen auf alle Einwohner Deutschlands von 82,1 Millionen ergibt sich damit ein durchschnittlicher Motorisierungsgrad von 508 Pkws auf 1.000 Einwohner. Insgesamt ist in Deutschland der Pkw das wichtigste Verkehrsmittel, denn 58 Prozent aller Wege und 79 Prozent aller Kilometer werden mit dem Pkw, als Fahrer oder Mitfahrer, zurückgelegt.

Die Automobilindustrie gehört zu den wichtigsten Industriebranchen Deutschlands und prägt in einigen Regionen maßgeblich deren Wirtschaftsstruktur. Von diesem Industriezweig gehen nicht nur starke Impulse auf Innovation, Wachstum und Beschäftigung aus. Das Automobil bestimmt seit mehreren Jahrzehnten auch die Verkehrsentwicklung und die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen selbst. In Deutschland macht das Auto einen Großteil der nationalen Identität aus. Das Auto bleibt der deutschen liebstes Kind und es gewinnt sogar noch an Bedeutung. Über die Geschlechter hinweg gaben 73 Prozent der Deutschen an, sich ein Leben ohne Auto gar nicht vorstellen zu können. Für 5 Prozent ist das Auto sogar wichtiger als ein Familienmitglied. Ein weiterer Grund: Das eigene Auto bedeutet Unabhängigkeit. Dafür sprachen sich immerhin 87 Prozent aus. Hintenan stehen weitere emotionale Charaktere wie Freiheit (50 Prozent), Herumkommen (45 Prozent) und Fahrspaß (38 Prozent). Und je jünger die Fahrer, desto besser das Verhältnis. Denn von den unter 30 Jährigen gaben 77 Prozent an, durch das Auto echte Freiheit zu empfinden. Ein Generationenkonflikt, denn für die jungen Freiheitsfahrer fallen hohe Ausgaben schlicht stärker ins Gewicht.



3. Zukunft des Verkehrs: In Deutschland wird seit mehreren Jahrzehnten, spätestens seit den Ölkrisen der 1970er Jahre, in Gesellschaft, Politik und Mobilitätsforschung über innovative und umweltschonende Mobilitätskonzepte diskutiert. Neben der spezifischen Förderung einzelner Verkehrsträger besteht ein Ziel darin, das Auto mit anderen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn, Rad und Fußverkehr besser zu verknüpfen und damit bedarfsgerechter auf individuelle Mobilitätserfordernisse zu reagieren. Integrierte Konzepte sollen die Nutzung verschiedener Verkehrsarten ermöglichen, die alternativ oder in Kombination (intermodal) genutzt werden können. Konzepte, die ausdrücklich den Pkw einbeziehen, sind Formen der gemeinschaftlichen Autonutzung, wie das Carsharing, aber auch herkömmliche Autoverleihsysteme, das Park & Ride sowie das Verkehrssystemmanagement, welches im Wesentlichen die Verknüpfung des Pkw mit dem öffentlichen Verkehr adressiert. Neu angestoßen wird die Diskussion über die Potenziale neuer Nutzungskonzepte für den Pkw durch die zunehmende Durchdringung des Alltags mit neuen Medien und Kommunikationstechnologien und durch die Entwicklungen neuer Antriebstechnologien. Denn mit Letzteren sind nicht nur neue Motorentechniken, sondern auch neue Fahrzeug- und Nutzungskonzepte verbunden. Wesentlich für diese Entwicklung ist die Diskussion zur Elektrifizierung von Zweirädern und Pkws. Die Bandbreite der tatsächlichen Erwartungen hinsichtlich des Umfangs der Elektromobilität im Zeitverlauf und die damit verbundene Unsicherheit über die künftige Entwicklung, sind jedoch groß. Gehen einige Studien von einem nennenswerten. Erhebliche Unsicherheit gibt es allerdings nicht nur hinsichtlich der zu erwartenden Marktdurchdringung von Elektromobilität, sondern auch bezüglich der mit Elektromobilität verbundenen Umweltbeeinflussungen. Dies gilt sowohl für zu erwartende spezifische Umweltwirkungen als auch für die verfügbaren Rohstoffe zur Umsetzung einer Elektromobilitätsstrategie. Die Argumente beziehen sich dabei auf die Probleme einer adäquaten Energiebereitstellung und auf die mangelnde Einsatzfähigkeit der Autos durch die geringe Reichweite, womit Elektrofahrzeuge prädestinierte Zweit- oder Drittautos wären. Auch der Klimavorteil eines Elektrofahrzeuges im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren sei nicht mehr gegeben, wenn der gesamte Lebenszyklus des Fahrzeuges betrachtet wird. Abgesehen von der Frage verfügbarerer Rohstoffe für einen leistungsfähigen Energiespeicher können Elektroautos in Zukunft somit nur mit einem regenerativen Strommix eine umweltfreundlichere Alternative sein. Die Darstellungen weisen darauf hin, dass beim Übergang zu rein elektrischen Autos mit einer eher längerfristigen Entwicklung zu rechnen ist. Reduktionen von Treibhausgasen aus dem Verkehr sind jedoch bereits heute notwendig, sodass Maßnahmen am gegenwärtigen Verkehrssystem und an den verfügbaren Technologien ansetzen müssen. Im nachfolgenden Kapitel 3 sind sowohl die Strategien der Fahrzeughersteller und deren Zulieferer dargestellt, die es möglich machen, sich den Herausforderungen angesichts der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu stellen. Zudem werden deren Auswirkungen auf Produktionsstandorte und Beschäftigung im Einzelnen aufgezeigt.

4. Car-Sharing: Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
- Bessere Auslastung der Autos - Niedrige Kosten für Wenigfahrer - Verschiedene Fahrzeugmodelle je nach Bedarf im Angebot - Gute Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln - Schont die Umwelt - Schafft Platz in den Städten - Kann den Zweitwagen ersetzen - Fahrzeuge der Carsharing-Anbieter neuwertig und in gutem technischen Zustand - Kein Wartungs- und Reparaturaufwand für Nutzer - Kann bei Vielnutzung oder langen Strecken teuer werden - Verfügbarkeit eines Autos im Bedarfsfall nicht garantiert - Teilweise Autos nicht in der Nähe verfügbar - Für Berufspendler nicht geeignet - Benötigte Extras wie z.B. Kindersitze oder Dachgepäckträger bei manchen Anbietern nicht verfügbar - Meist keine Haustiere im Auto erlaubt - Rauchen in den Autos verboten
Die Idee, ein Auto mit anderen zu teilen, ist grundsätzlich gut. Dennoch gibt es auch einiges zu beachten, wenn es um die Frage geht: Auto teilen oder Auto besitzen? Letztendlich hängt dies stark von der individuellen Lebenssituation ab, und wie oft und wofür man das Fahrzeug braucht. Die steigende Zahl an Carsharern zeigt jedoch, dass Carsharing für viele eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto darstellt und zusammen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad, Taxi und den eigenen Füssen die individuelle Mobilität abrundet.

 

Text 1. Allergien


Date: 2016-03-03; view: 235


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