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Uuml;bung 2. Analyse der Meinungen der Schüler

1. Carolas Vorschlag, das Privatauto weniger zu benutzen und nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, finde ich wirklich sinnvoll. Personen und Güterverkehr ist der bedeutendste Verursacher von Lärm und die Hauptquelle von Schadstoffen wie Kohlendioxyd, Stickstoffoxyde, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Distickstoffoxid, Staub Die Auswirkungen dieser Schadstoffe sind sehr unterschiedlich. Kohlendioxyd wirkt vor allem als Treibhausgas, heizt also die Atmosphäre zusätzlich auf. Schwefeldioxid geht mit Niederschlagswasser in Lösung und bildet dabei Schwefelige Säure (H2SO3) oder durch weitere Reaktionen Schwefelsäure (H2SO4). Diese Säuren sind wesentlicher Bestandteil des ,,Sauren Regens", der

1. europaweit zu schweren Waldschäden geführt hat. Zudem greifen sie oftmals kalkhaltige Bausubstanzen an. Bauwerke wie der Kölner Dom und die Akropolis in Athen, aber auch viele Denkmäler und Kunstwerke sind schon vom Sauren Regen angegriffen worden. Saurer Regen bringt Wäldern Krankheiten und Tod. Kohlenmonoxid wirkt direkt toxisch, indem es sich anstelle des Sauerstoffes an die roten Blutkörperchen im Blut bindet und so die Sauerstoffversorgung des Körpers wesentlich stört. Staub in Form von Rußpartikeln wird vor allem von Dieselfahrzeugen emittiert. Diese Rußpartikel sind krebserregend. Verkehrswege versiegeln Böden, zerschneiden die Landschaft und beeinträchtigen die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Es wurde statistisch festgestellt, dass wir für jeden Kilometer, den wir zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren der Atmosphäre etwa 200 g CO2 ersparen. Bei einem Weg von zwei Kilometern zur Universität und 200 Studientagen pro Jahr kommt jede zu Fuß gehende Studierende und jeder radelnde Studierende jährlich auf ein CO2-Sparpotenzial von 160 kg. Auf diese Weise kann jeder von uns einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

2. Ich denke anders, als Petra, und bin davon überzeugt, dass das Engagement jedes Einzelnen zählt. Schließlich bringt es überhaupt nichts, wenn internationale Umweltabkommen nur auf dem Papier vereinbart werden. Jeder sollte auch im Alltag an die Umwelt denken und sein Verhalten umweltgerecht verändern. Die richtige Einstellung fängt bei richtiger Mülltrennung, separater Entsorgung der Restmüll wie beispielsweise Elektrogeräte, Farben, Lacke, Energiesparlampen und Batterien, Umstieg vom privaten PKW auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahhrad, regionalen und saisonalen Einkäufen sowie Energiesparen bei Strom, Heizung und Warmwasser an.

3. Meiner Meinung nach hat Uwe Recht. In Europa sind für die Abgase der Kraftfahrzeuge bestimmte Abgasgrenzwerte (Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe (HC) und Partikel (PM)) vorgegeben. Die Grenzwerte unterscheiden sich dabei sowohl nach Motortyp (Benzin- oder Dieselmotor) als auch nach Kraftfahrzeugtyp (PKW, LKW und Omnibusse, Zweiräder und Mopeds) und unterliegen im Europäischen Raum einer zunehmenden Verschärfung. Die vor kurzem verabschiedeten Vorschriften sehen vor, dass im Jahr 2020 95 Prozent aller neuen PKW maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen - gegenüber 130 Gramm im Jahr 2015.



4. Ich stimme Hansens Meinung zu. Mit der Einführung des Katalysators vor 25 Jahren wurde eine beträchtliche Reduktion der gesundheitsschädlichen Autoschadstoffe, die sich vorwiegend aus Kohlenwasserstoffen, Stickstoffoxiden und Kohlenmonoxid zusammensetzen, erreicht. Diese Schadstoffe können dank Katalysator in ungiftige Stoffe wie Kohlenstoffdioxid, Stickstoff und Wasser umgewandelt werden. Zwischen 1985 und 2010 konnten die kritischen Schadstoffemissionen um durchschnittlich 88 Prozent reduziert werden. Im Detail erfolgte dabei eine Reduktion der Kohlenwasserstoffemissionen um 95 Prozent, der Kohlenstoffmonoxidemissionen um 93 Prozent und der Stickstoffoxide um 76 Prozent. Der Katalysator hat zu diesen Ergebnissen sicherlich einen großen Teil beigetragen, aber er war nicht der einzige Grund für diese positive Entwicklung. Vor allem in den vergangenen Jahren hat sich in den Bereichen Gemischaufbereitung und Einspritztechnologie sehr viel getan. Diese Entwicklungsfortschritte wirken sich ebenfalls positiv auf die Schadstoffwerte aus. Die Einführung des Katalysators war der erste Schritt in Richtung Umweltbewusstsein. Seit 1. Jänner 1988 werden in Österreich ausnahmslos nur noch Autos, die über einen Katalysator verfügen, neu zugelassen.

5. Karls Idee sehe ich als kaum realisierbar, da neue Technologien und Mobilität aus unserem Leben so einfach nicht wegzudenken sind. Doch ich stimme zu, dass man versuchen soll, im Einklang mit der Natur zu leben. Das bestätigt die allarmierenden Ergebnisse des sogenannten ökologischen Fußabdrucks: Mit diesem Indikator misst man, welche Fläche benötigt wird, um die Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, die der Mensch für Ernährung, Konsum, Energiebedarf etc. verbraucht, sowie die Flächen, um Rückstände wie das Kohlendioxid aus der Verbrennung von fossiler Energie aufzunehmen und umzuwandeln. Nicht zukunftsfähig ist der üppige Lebensstil in den materiell reichen Ländern. Würden alle Menschen so leben wie wir in Europa, bräuchten wir 2,5 Planeten der Qualität der Erde. Nach dem US-amerikanischen Naturverbrauch wären es sogar 5 Planeten.

6. Meiner Meinung nach sollte Peterlieber ein Fahrrad kaufen, was sowohl umweltschonend als auch gut für Gesundheit ist.


Date: 2016-03-03; view: 168


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