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Wenn sie partiell exemplarisch gebraucht werden: Nicht jeder schreibt wie ein Goethe. Sie benimmt sich wie eine Xanthippe. 51

 

 

Der Gebrauch des Artikels mit den Stoffnamen

Man gebraucht den NA vor den Stoffnamen in Singular ohne Attribut.

· Stoffnamen werden ohne Artikel gabraucht, wenn sie unbestimmte Menge des Stoffes bezeichnen oder den Stoff ganz allgemein: Er trinkt gern Bier. Dazu braucht er Zement und Sand. Der Tisch ist aus Holz gemacht. Hast du Geld bei dir? Diese Pflanze braucht Sonne. Schenk doch bitte Wein nach! Mutter brühte Kaffee auf. Darf ich Ihnen noch Wein einschenken. In diesem Fall kann man den NA durch „ein bißchen“, „einiger“, „etlicher“, „etwas“, „irgendwelcher“, „solcher“, „viel“, „ein wenig“ ersetzt werden: Er spricht von (irgendwelchem) Geld. An der Suppe fehlt noch (ein bißchen, etwas, ein wenig) Salz. !!!Wenn die Bedeutung des Substantivs konkretisiert wird, es ein Attribut oder Adverb bei sich hat sowie beim wiederholten Erwähnen des Substantivs wird der bA gebraucht: die verseuchte Luft, die Wärme in diesem Raum. Ich esse jetzt gern das Brot mit Marmelade. Die Marmelade schmeckt gut.

· Sammelnamen, die auf –zeug, -werk auslauten, sind den Stoffnamen sehr nahe und werden deshalb mit dem NA gebraucht: Er wünscht sich immer Spielzeug (neues) Schuhwerk. Vor der alten Burg ist nur noch verfallenes Mauerwerk erhalten geblieben.

  • Wenn die Substantive die Flüssigkeiten oder Metalle bezeichnen: Alkohol, Bier, Benzin, Milch, Wasser, Wein, Eisen, Gold, Kupfer, Stahl. Alkohol trinkt er nicht. Ich mag Apfelsaft. Aber: das schmutzige Meerwasser. !!! Bei der typisierenden Generalisierung kann der NA oder der bA gebraucht werden: (Das) Bier ist ein beliebtes Getränk. Das reine Gold / reines Gold ist weich.

· Wenn sie nach dem Wort stehen, das zusammen mit den Numarelien Gewicht, Maß, Anzahl usw. bezeichnet: Zwei Frauen brachten einen Eimer Wasser. Ein Glas Milch, ein Glas drische Milch, eine Flasche (klares) Wasser, vier Glas Bier, eine Flasche Sekt, zwei Dosen Cola (Sprite), eine Tasse Kaffee, ein Schluck Wein, ein Pfund Butter, drei Kilo Mehl, drei Stück Zucker, ein Teller Suppe, ein Bund Radieschen, zwei Tüten Bonbons, eine Scheibe Brot / Wurst. Er kaufte zwei Flaschen (Dosen) Cola. !!! In der Umgangssprache werden solche Substantive in der kurzen Form gebraucht: zwei Kaffee(s), 2 Cognak(s), drei Bier, vier Eis. Aber bei der Bezeichnung einer Portion vom Essen, den Getränken usw. wird „ein“ gebraucht: ein Bier, eine Suppe, ein Eis, ein Kaffee.

Stoffnamen werden mit dem bA gebraucht, wenn:

a) sie konkretisiert werden: wenn der Stoffname mit einem Attribut, Attributsatz oder als Teil des Ganzen gabraucht wird: Das Wasser im Bodensee (Fluß) war schmutzig. Das Wasser der Donau, die Kohle aus dem Donezkbecken. 52

b) Um den Kasus zu verdeutlichen (vor Stoffnamen im Genitiv und im Dativ wird meist der bA gebraucht): Die Verschmelzungstemperatur des Kupfers ist 1083 Grad. Dieses Metall ist dem Kupfer ähnlich. Die Qualität der Kohle ist im Donezkbecken basonders hoch. Aber: Nach den Präpositionen, die nur einen Kasus regieren, stehen die Stoffnamen gewöhnlich ohne Artikel: Ein risieges Tor aus Granit bildet den Eingang.



c) Nach den Präpositionen, die zwei Kasus regieren, wird der Stoffname mit dem Artikel gebraucht.

d) Bei Angabe einer Sorte wird vor dem Stoffnamen meist der unbestimmte Artikel gebraucht: Ihnen würde eine feine, dunkelblaue Seide besser stehen.

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Date: 2016-03-03; view: 215


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