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Einsatz der neuen Technologien

 

•Einrichtung von Websites und satellitengestützten oder digitalen Fernsehkanälen, Einsatz von Audio- und Videoclips für Handys der letzten Generation, Rekonstruktion von Denkmälern und kunsthistorischen Räumen mit Hilfe virtueller Realitätstechniken: so vielfältig sind die Beiträge, die die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zur touristischen Erschließung von Kulturgütern leisten können.

•Die neuen Technologien könnten insbesondere für die Nachhaltigkeit des Tourismus und den Schutz der beliebtesten Kunststätten genutzt werden, die durch den Ansturm des Massentourismus Schaden nehmen könnten:

•Tatsächlich können die Computertechniken neue Möglichkeiten der Planung, Überwachung und Steuerung der Besucherströme bieten, verbunden mit einer automatischen Kontrolle der Umweltwerte (beispielsweise der Feuchtigkeit in Museumsräumen), die den Kunstwerken schaden könnten.

•Ferner können die Online-Buchungs- und Terminvereinbarungssysteme die Erschließung jener Sehenswürdigkeiten begünstigen, die jeweils nur von kleinen Besuchergruppen besichtigt werden können.

•Schließlich darf nicht vergessen werden, dass die neuen Technologien einen wertvollen Beitrag zur Schaffung von Strukturen und Systemen leisten können, mit deren Hilfe sich architektonische Barrieren - die häufig für Menschen mit Behinderungen unüberwindbare Hindernisse darstellen - beseitigen lassen.

•Die Europäische Union, könnte Anreize für die konkrete Verwirklichung derartiger Maßnahmen schaffen, indem sie gegebenenfalls ein Verzeichnis der verfügbaren Technologien und eine Übersicht über die besten Praktiken auf Gemeinschaftsebene erstellt, die den Tourismusunternehmen der verschiedenen Länder als Richtschnur dienen können.

•Die Nutzung der Technologien ist wichtig für das Marketing kulturtouristischer Reiseziele in Europa, sowohl in als auch außerhalb der Union.

•Die Europäische Union sollte ein "Europäisches Tourismusportal" einrichten und einen satellitengestützten TV-Sender zur Förderung des europäischen Tourismus in Drittländern aufbauen

•Interessante Beispiele für die Anwendung der neuen Technologien sind der Einsatz von mobile devices, Palmtops .. , die beständiges Wissen über das jeweils durchquerte Gebiet ermöglichen

 

6) Das Problem der Kulturgutverwaltung und der Ausbildung der Beschäftigten

 

Ein effizientes System der touristischen Erschließung des Kulturerbes wirft das Problem der Verwaltung der Kulturgüter auf: Diese stellen entweder öffentliches (staatliches oder kom­munales) Eigentum dar oder befinden sich im Besitz von kirchlichen Organisationen, Ver­bänden oder Privatpersonen.

Besonders heikel ist die Lage in einigen neuen Mitgliedstaaten, in denen Zwangsmaßnahmen der Verstaatlichung in den vergangenen Jahrzehnten zu einer durch Rechtsunsicherheit in Bezug auf die Eigentumsrechte gekennzeichneten Lage und ins­besondere zu mangelhafter Konservierung zahlreicher Kulturgüter geführt haben.



Verbunden mit dem Problem der Verwaltung ist das der Ausbildung der Beschäftigten, die für die Kulturgüter verantwortlich sind und heutzutage neben kunsthistorischen Kompetenzen auch über Management- und Marketingfähigkeiten verfügen und mit den neuen Technologien ver­traut sein müssen. Dies gilt auch für diejenigen, die im direkten Kontakt mit den Touristen stehen (Hoteliers, Geschäftsleute, öffentliche Verwaltungsangestellte u.a.), die nicht nur über sprachliche Fähigkeiten verfügen müssen, sondern auch im "savoir faire"und in der Achtung der kulturellen Unterschiede im Tourismusbereich geschult werden sollten.


Date: 2016-01-14; view: 347


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