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Wirken als Bundespräsident

Wer war er?

Willy Brandt wurde 1969 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er war der erste sozialdemokratische Bundeskanzler. Er trug maßgeblich dazu bei, dass sich mit der "Neuen Ostpolitik" das Verhältnis der beiden deutschen Staaten entspannte. Sein Kniefall von Warschau als Geste der Demut schrieb Weltgeschichte.

Bundeskanzler

Bei der Bundestagswahl 1969 trat Brandt nun gegen Kiesinger an. Obwohl die CDU/CSU erneut stärkste Fraktion wurde, hatten SPD und FDP gemeinsam mehr Stimmen und bildeten nun die erste sozialliberale Koalition. Brandt wurde der erste sozialdemokratische Bundeskanzler. Eine Woche anch seiner Wahl kündigte er ein umfangreiches Reformprogramm an.

Mit seinem Staatssekretär Egon Bahr und Außenminister Walter Scheel (FDP) gilt Brandt als Vater der Entspannungspolitik, die als Neue Ostpolitik in die Geschichte eingeht. Das Verhältnis zu den Ostblockländern und insbesondere zur DDR lockert sich, die beiden deutschen Staaten kommen ins Gespräch. Brandts Kniefall von Warscheu am 7. Dezember 1970 findet weltweit Beachtung und Anerkennung. 1971 erhielt Brandt für seine Ostpolitik den Friedensnobelpreis. Innenpolitisch wagt Brandt "mehr Demokratie" und stößt Reformen in der Sozial- Bildungs- und Rechtspolitik an.

Von Seiten der Konservativen erntete er Kritik für sein Ostpolitik, weil diese nach ihrer Meinung zu einer Anerkennung der DDR als Staat führe, was diese ablehnten. Einige Abgeordnete des Koalitionspartners FDP oder auch der SPD wechselten darum zur CDU. Dadurch verlor die Koalition ihre Mehrheit, die eh nur aus 12 Stimmen standen hatte. Nun aber hatte die CDU eine Mehrheit von zwei Stimmen.

Nach der Kanzlerschaft

Brandt behielt seinen Parteivorsitz bis 1987 und war weiterhin politisch aktiv. So war er von 1979 bis 1983 Mitglied im Europäischen Parlament. Bis zu seinem Tod am 8. Oktober 1992 blieb Brandt Abgeordneter im Bundestag.

 

Walter Scheel

Wer ist das?

Walter Scheel (FDP) war von 1974 bis 1979 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er zwei Mal Bundesminister, von 1961 bis 1966 Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, von 1969 bis 1974 Außenminister in der sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt.

Bundespräsident
Scheel nahm die Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten an und schied mit der Wahl Helmut Schmidts zum Bundeskanzler aus dem Kabinett aus. Am 15. Mai 1974 erfolgte die Wahl zum deutschen Bundespräsidenten. Der bisherige Bundespräsident Gustav Heinemann hatte aus Altersgründen auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Scheels Gegenkandidat war Richard von Weizsäcker (CDU). Scheel wurde mit 530 zu 498 Stimmen zum Bundespräsidenten gewählt. Am 1. Juli 1974 trat Scheel sein neues Amt an und hatte es inne bis zum 30. Juni 1979.

 

Theodor Heuss

Wirken als Bundespräsident



Am 6. Februar 1952 übernahm er das Protektorat über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und brachte damit nicht nur als Staatsmann, sondern auch als Privatperson seine Verbundenheit mit dem Wald zum Ausdruck. Beim ersten deutschen „Tag des Baumes“ am 25. April 1952 pflanzte Heuss zusammen mit dem SDW-Präsidenten, BundesinnenministerRobert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn. 1953 gründete er die Deutsche Künstlerhilfe.

Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1954 mit 88,2 % Zustimmung im ersten Wahlgang wiedergewählt, blieb er bis zum 12. September 1959 im Amt. Eine dritte Amtszeit, die eine Änderung des Grundgesetzes erforderlich gemacht hätte, lehnte er 1959 ab.

Heuss prägte das Amt durch seine überparteiliche Amtsführung. Als Repräsentant der demokratisch-liberalen und kulturellen Traditionen Deutschlands vermochte er im Ausland Vertrauen für die Nachkriegsrepublik zu gewinnen. Die Weltgemeinschaft hielt sich mit Kontakten zurück und lud auch den Bundespräsidenten nicht ein. Dies änderte sich mit einem Vorstoß Griechenlands: Ernst August von Hannover überbrachte Heuss die Einladung des griechischen Königs Paul, seines Schwagers. Der Staatsbesuch wurde ein großer Erfolg, tausende Athener gingen, um das Staatsoberhaupt zu begrüßen, zum Bahnhof, wo das Begrüßungszeremoniell stattfand. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland bezeichnete Heuss die Reise als „Rückwanderung in die eigene geistige Heimat.“[28] Der Außenminister Heinrich von Brentano nahm die euphorische Stimmung zum Anlass, bilaterale Abkommen im Bereich Kultur und Erziehung abzuschließen. Ausländische Botschafter blieben dem offiziellen Empfang demonstrativ fern, es folgte jedoch eine Einladung der Türkei, der sich Heuss wie zu Griechenland persönlich verbunden fühlte.

 

Heinrich Lübke

Wer ist das?

Heinrich Lübke war von 1959 bis 1969 Bundespräsident der Bundesrepublik.


Date: 2015-12-11; view: 215


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